Förderprogramm "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern 2026-2029"

Neue Förderlandschaft für Ladeinfrastruktur ab 1. Januar 2026

Bei der Mobilität von morgen verfolgt der Freistaat Bayern grundsätzlich einen technologieoffenen Ansatz. Dabei zeigt sich jedoch die Elektromobilität am weitesten entwickelt und vielversprechend, um die Klimaschutzziele einzuhalten. Daher unterstützt der Freistaat den Hochlauf der Ladeinfrastruktur als entscheidende Voraussetzung für den Erfolg von Elektrofahrzeugen im Massenmarkt. Vor diesem Hintergrund wird die seit 2017 gestartete Förderung ab 01.01.2026 mit einer neuen Förderrichtlinie weitergeführt.

Die neue Förderrichtlinie ist bewusst flexibel gestaltet, um aktuelle Bedarfe und Trends der Elektromobilität situativ berücksichtigen zu können. Daher ermöglicht die Förderrichtlinie von öffentlich zugänglichen oder nicht öffentlichen Ladepunkten. Im Sinne eines systematischen und zielgerichteten Ausbaus der bayerischen Ladeinfrastruktur werden vielmehr die jeweiligen Förderrahmenbedingungen in einzelnen Förderaufrufen definiert, u.a. Antragsfristen, Zielstellung oder Fördermitteletat. Eine Antragstellung außerhalb eines Förderaufrufes ist nicht möglich.

Im Rahmen dieser Förderlandschaft geht der Freistaat von zwei Förderaufrufen pro Jahr aus. 

Hinweis:

Aktuell fördert der Freistaat im Rahmen von spezifischen Förderaufrufen jedoch ausschließlich öffentlich zugängliche Ladepunkte sowie nicht öffentliche Ladepunkte für den E-Straßengüterverkehr. Eine Förderung von privaten Ladepunkten ist momentan nicht vorgesehen.

Welche Voraussetzungen müssen im Wesentlichen erfüllt sein?

Trotz Flexibilität der Richtline verlangen die Förderaufrufe in der Regel u.a. folgende Fördervorgaben und -bedingungen:

  • Ladestandort in Bayern
  • Kein vorzeitiger Maßnahmenbeginn. Als Maßnahmenbeginn gilt die Erteilung eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsauftrags.
  • Keine Förderung von Ausgaben außerhalb der jeweiligen Projektlaufzeit
  • Keine Förderung von Eigenleistungen
  • Kumulierungsverbot
  • Aufbau und Installation der geförderten Ladepunkte durch Fachpersonal
  • Förderhinweis am Ladepunkt
  • Regelmäßige Berichterstattung

Wie erfolgt die Antragstellung für die Förderung?

Das Antragsverfahren ist einstufig ausgestaltet. Die Antragstellung erfolgt über das elektronische Antragssystem des Projektträgers. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Regel nicht im Windhundverfahren, sondern nach einem im jeweiligen Förderaufruf definierten Auswahlprozess.

Förderaufrufe

1. Förderaufruf vom 06.07.2026 bis 17.07.2026 (öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für PKW)

2. Förderaufruf vom 14.09.2026 bis 16.10.2026 (nicht öffentlich zugängliche Depot-Ladeinfrastruktur für LKW)

Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen zum Förderprogramm unter der E-Mail-Adresse: Per Mail kontaktieren

Kontakt Antragstellung und Abwicklung

Julian Schwenda
Julian Schwenda
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Projektträger, Projektorganisation

Sara Brandenburg
Sara Brandenburg
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Projektträger, Projektassistenz

Birgit Schabesberger
Birgit Schabesberger
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Projektträger, Projektassistenz

Kontakt Inhalt und Ausrichtung

Guido Weißmann
Dr. Guido Weißmann
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Innovationsnetzwerk Mobilität, Leitung Elektromobilität

Bastian Ritter
Bastian Ritter
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Innovationsnetzwerk Mobilität, Projektmanager

Simone Hirschmann
Simone Hirschmann
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Innovationsnetzwerk Mobilität, Projektmanagerin