materials.next

2. Dezember 2026
Nürnberg

iStock©adaask iStock©ploy iStock©hongquang09,

Technologische Souveränität im Materialbereich

materials.next 2026 bringt Industrie, Forschung und Anwendung zusammen, um zu diskutieren, wie Kreislaufwirtschaft, Materialsubstitution, digitale Materialdaten und resiliente Lieferketten zur technologischen Souveränität beitragen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen und Institutionen Materialien, Daten und Wertschöpfung neu denken können, um die Materialversorgung zu sichern und Wettbewerbs- sowie Transformationsfähigkeit langfristig zu stärken.

Warum technologische Souveränität im Materialbereich jetzt an Bedeutung gewinnt

Technologische Souveränität ist für Industrie und Innovationspolitik zu einer zentralen Zukunftsfrage geworden:
Während zunehmend volatile Lieferketten die Materialverfügbarkeit kritischer Rohstoffe bedrohen, nehmen die regulatorische Anforderungen an Klimaschutz und digitale Nachverfolgbarkeit gleichenfalls zu. An dieser Stelle bieten geschlossene Materialkreisläufe die Chance, als nachhaltige Methode gemeinsam sowohl Klimaschutzziele zu erreichen als auch weitere lokale Rohstoffquellen zu erschließen.

Diese Entwicklung wird durch das kürzlich vom Bundeskabinett beschlossenen Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie gestärkt. Dadurch rücken Kreislaufwirtschaft, Rohstoffsicherheit und digitale Anwendungen weiter stärker in den Fokus. materials.next greift diese Entwicklung nicht als kurzfristigen Anlass auf, sondern als Teil eines grundlegenden Transformationsprozesses: technologische Souveränität im Materialbereich.

Diese Themen stehen im Mittelpunkt von materials.next 2026

Die thematischen Schwerpunkte von materials.next 2026 stehen fest. Im Zentrum stehen strategische und fachliche Fragen an der Schnittstelle von Kreislaufwirtschaft, Materialverfügbarkeit, Resilienz und Digitalisierung. materials.next ist dabei branchenübergreifend angelegt und nimmt unterschiedliche Werkstoffperspektiven in den Blick – von Konstruktions- bis zu Funktionswerkstoffen.

zwei Mitarbeiter diskutieren an einem Display ökologische Themen. iStock/Weedezign,

Kreislaufwirtschaft wirtschaftlich denken und strategisch nutzen

Kreislaufwirtschaft wird zunehmend zu einer Frage von Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und industrieller Unabhängigkeit. materials.next 2026 zeigt, wie Materialien, Stoffströme und Wertschöpfung so gestaltet werden können, dass Kreisläufe ökologisch sinnvoll und zugleich wirtschaftlich tragfähig sind. Im Fokus stehen Sekundärrohstoffe, zirkuläre Materialstrategien, Materialien mit Substitutionspotenzial und die Frage, welche Werkstoffe heute neu gedacht werden müssen, um morgen souverän und resilient zu bleiben.

Zwei Lagerarbeiter sortieren Kartons in einem Lager. iStock/andresr,

Materialverfügbarkeit, Lieferketten und industrielle Resilienz

Materialien werden zunehmend zum Schlüsselfaktor industrieller Zukunftsfähigkeit. Kritische Rohstoffe, geopolitische Risiken und fragile Lieferketten erhöhen den Bedarf an belastbaren Strategien für Versorgungssicherheit und Resilienz. materials.next 2026 beleuchtet, wie Materialverfügbarkeit, resiliente Lieferketten und der Einsatz von Substitutionsmaterialien dazu beitragen können, industrielle Handlungsfähigkeit zu sichern und europäische Souveränität in materialintensiven Industrien zu stärken.

Ein Mann und eine Frau stehen an einem Server. iStock/Antonio_Diaz,

Digitalisierung, Datenstandards und geschlossene Kreisläufe

Ohne Daten keine Souveränität. Wer Materialien rückverfolgbar machen, Kreisläufe schließen und regulatorische Anforderungen erfüllen will, braucht gemeinsame, interoperable Datenmodelle, Standards und digitale Anwendungen. materials.next 2026 thematisiert, wie digitale Materialdaten, Materialzwillinge und der digitale Produktpass Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Datensouveränität stärken können. 

Welche Fragen werden beantwortet?

• Welche Materialien müssen wir heute neu denken, um morgen technologisch souverän zu bleiben?
• Wie lassen sich Kreislaufwirtschaft und Wirtschaftlichkeit zusammenbringen?
• Wie können Unternehmen Materialien sinnvoll substituieren?
• Welche Daten und Standards braucht es für geschlossene Kreisläufe?
• Wie lässt sich Materialverfügbarkeit in einem volatilen Umfeld resilient absichern?
• Welche Rolle spielen Regulatorik, Transparenz und Digitalisierung für technologische Souveränität?

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Das Programm von materials.next 2026

Das Programm von materials.next 2026 ist thematisch gesetzt. Vorgesehen sind strategische Impulse, Fachvorträge und Praxisperspektiven aus Industrie, Forschung und Anwendung. Zu den gesetzten Themenfeldern gehören unter anderem:

Kreislaufwirtschaft und Wirtschaftlichkeit

Materialverfügbarkeit, Lieferketten und Resilienz

Digitalisierung und Datensouveränität

Materialzwillinge und Digital Product Passport

Resilienz und Substitutionsmaterialien

Europäische Souveränität in der Halbleiterfertigung

Praxisperspektiven zu keramischen Werkstoffen, Aluminium und Ersatzmaterialien

Agenda

Änderungen vorbehalten

08:30 – 09:15

Check-In

09:15 – 09:30

Begrüßung

Marion Merklein
Prof. Dr.-Ing. habil. Marion Merklein
Cluster Neue Werkstoffe
Cluster-Sprecherin Neue Werkstoffe

09:30 – 09:55

Zukunftsvisionen: Wie können Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung zu einer resilienten Rohstoffversorgung beitragen?

Sabine Langkau Dr. Sabine Langkau,
Dr. Sabine Langkau
Fraunhofer ISI
Geschäftsfeldleitung Nachhaltigkeitsinnovationen und Politik

09:55 – 10:20

Semiconductor-X - Lieferkettenresilienz durch Aufbau eines Daten-Ökosystems

Harald Gossner Harald Gossner,
Dr. Harald Gossner
Intel
Senior Principal Engineer

10:20 – 10:45

Kaffeepause

10:45 – 11:10

Supply Chain Sovereignty – Turning Transparency into Competitive Advantage

Siemens Healthineers / Referent folgt

11:10 – 11:35

The True Value of Materials Data – FAIR Data as a Foundation for AI and Circular Materials Engineering

Alexander Hartmaier RUB / Marquardt,
Prof. Dr. Alexander Hartmaier
Ruhr-Universität Bochum
Professor für Werkstoffmechanik

11:35 – 12:00

Aussteller-Pitches

12:00 – 13:30

Mittagspause

13:30 – 13:55

Zirkuläre Werkstoffe durch Daten ermöglichen: Erkenntnisse aus den Projekten Plattform MaterialDigital und Catena-X

Johannes Moeller Schaeffler Technologies AG & Co. KG,
Dr. Johannes Moeller
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Director Advanced Materials

13:55 – 14:20

Geschlossene Kreisläufe für „Future Sustainable Car Materials“ 

BMW / Referent folgt

14:20 – 14:45

Kaffeepause

14:45 – 16:00

Workshops/interaktiver Teil:

Workshop 1:
Datengestützte Materialkreisläufe: Welche Daten sind an welcher Stelle nötig, um Materialen effektiv und wirtschaftlich zirkulär zu führen?

Workshop 2:  
Neue Businessmodelle: Welche Geschäftsmodelle ergeben sich durch digitale Materialdaten und welche Geschäftsmodelle fehlen, um den Neueinsatz von Materialien zu reduzieren? 

Hannah Wangemann Fraunhofer IIS / Paul Pulkert,
Hannah Wangemann
Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Tomás López Mendez Fraunhofer IIS / Paul Pulkert,
Tomás López Mendez
Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Workshop 3: 
Materialkreisläufe und Begrifflichkeiten: Rezyklat, Sekundärmaterial und EOL-Schrotte – alles das gleiche? Wo müssen Begrifflichkeiten harmonisiert werden, damit Materialkreisläufe nicht an Branchengrenzen abbrechen? 

Peter Weidinger Prof. Dr. Peter Weidinger,
Prof. Dr. Peter Weidinger
VDA / Brose
Leiter der VDA-Projektgruppe / Leiter der Brose Werkstofftechnik
Janina Nizol Janina Nizol,
Janina Nizol
BMW AG
Spezialist Nachhaltigkeit Projekte

16:00 – 16:25

Kaffeepause

16:25 – 17:00

Plenums-Diskussion mit Referenten und Gästen 

17:00 – 17:10

Zusammenfassung & Ausblick

ab 17:10

Get-Together

Weitere Informationen zu den Speaker:innen folgen.

materials.next 2026: Die Veranstaltung für Industrie, Forschung und Innovation

Das Event richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Industrie, materialherstellenden und materialverarbeitenden Unternehmen sowie aus Forschung und Entwicklung. Auch Akteurinnen und Akteure aus Materialwissenschaft, Werkstofftechnik, Digitalisierung, Datenmanagement, Strategie, Innovation, Transformation, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Regulierung finden hier relevante Impulse.

Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Materialien als strategischer Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Transformation genutzt werden können und welche Rolle dabei Kreislaufwirtschaft, Materialverfügbarkeit und Digitalisierung spielen. Die Veranstaltung bietet fachliche Orientierung, praxisnahe Perspektiven aus Industrie und Forschung sowie konkrete Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit — von Materialsubstitution über Datenstandards bis hin zu regulatorischen Anforderungen und neuen Ansätzen entlang von Wertschöpfung und Kreisläufen.

 

Wer ist bereits dabei?

Freuen Sie sich auf spannende Begegnungen, neue Perspektiven und den persönlichen Austausch mit Menschen aus Unternehmen, Forschung, Netzwerken und weiteren Organisationen.

Bereits angekündigt haben sich unter anderem Vertreterinnen und Vertreter von:

Audi, BMW, Brose, Intel, Schaeffler, Siemens Healthineers etc.


Damit erwartet Sie eine vielfältige Runde mit unterschiedlichen Erfahrungen, Ideen und Blickwinkeln. Nutzen Sie die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Gesprächspartner kennenzulernen und interessante Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit zu entdecken.

Seien auch Sie dabei und freuen Sie sich auf gute Gespräche, neue Kontakte und wertvolle Impulse!
 

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Begleitende Ausstellung

Freuen Sie sich auf eine begleitende Ausstellung mit Unternehmen, die innovative Lösungen und Technologien für eine zirkuläre, digitalisierte und souveräne Materialzukunft präsentieren. Entdecken Sie neue Ideen, spannende Ansätze und potenzielle Impulse für Ihre Wertschöpfungskette und kommen Sie direkt mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch. Die Ausstellung ergänzt das Fachprogramm um praxisnahe Innovationen und frische Perspektiven. 
 

Ausstellende Unternehmen:

Partnernetzwerke:

Event

materials.next 2026 | Forum für Technologische Souveränität – Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung

2. Dezember 2026

09:00 - 17:00 Uhr

ZOLLHOF – Tech Incubator
Zollhof 7
90443 Nürnberg
In Google Maps anzeigen

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FAQ

materials.next ist das Veranstaltungsformat von Bayern Innovativ für aktuelle Zukunftsfragen im Materialbereich. Jede Ausgabe setzt einen thematischen Schwerpunkt. 2026 steht technologische Souveränität im Fokus — mit Blick auf Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und die Frage, wie Materialien, Daten und Wertschöpfung strategisch zusammengedacht werden können.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 02.12.2026 von 9 bis 17 Uhr statt. 

Das Programm umfasst unter anderem Kreislaufwirtschaft und Wirtschaftlichkeit, Materialverfügbarkeit, resiliente Lieferketten, Digitalisierung, Materialzwillinge, Digital Product Passport, Substitutionsmaterialien und regulatorische Anforderungen. Recyclingstrategien.

Für Akteure aus Industrie, Forschung, Entwicklung, Anwendung, Digitalisierung, Strategie und Innovation, die sich mit Materialien, ihrer Entwicklung und Verarbeitung, digitalen Materialdaten, Kreislaufwirtschaft, Resilienz und Wertschöpfung beschäftigen.

Der Veranstaltungsort, der ZOLLHOF – Tech Incubator in Nürnberg, ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die passende Verbindung können Sie direkt über die Fahrplanauskunft des VGN prüfen. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, stehen in der Umgebung unter anderem das Parkhaus Breite Gasse und das Parkhaus Frauengasse zur Verfügung.

Zu den öffentlichen Verkehrsmitteln

Fachlicher Kontakt

Eva Kränzlein
Dr. Eva Kränzlein
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Leitung Innovationsnetzwerk Material

Philip Goik Dr. Philip Goik,
Dr. Philip Goik
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Innovationsnetzwerk Material, Projektmanager

Kontakt Marketing

Cindy Giang-Ngoc
Cindy Giang-Ngoc
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Innovationsnetzwerk Material, Marketing

Organisatorischer Kontakt

Larissa Fiegl
Larissa Fiegl
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Event, Projektmanagerin

Stefanie Leigeber
Stefanie Leigeber
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Event, Projektmanagerin

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