RTIT Transferprojekt geht zu Ende

Projekt nach zweieinhalb Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit abgeschlossen – Wissensnetzwerk wächst weiter

26.06.2026

Nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit, internationaler Kooperation und gemeinsamer Entwicklung von Innovationslösungen wurde das Projekt RTIT>> Knowhow Communities for Accelerating RTI Transfer in the Danube Region erfolgreich abgeschlossen. Doch das, was nach Projektende bleibt, geht weit über die formalen Aktivitäten und die Projektlaufzeit hinaus.

Im Laufe der Umsetzung wurde ein einzigartiges Kooperationsmodell entwickelt, das Wissenserzeuger mit jenen Akteuren verbindet, die dieses Wissen in marktfähigen Mehrwert überführen. Der Fokus lag auf dem Bereich Materialien und Werkstofftechnologie – einem der strategisch wichtigsten Sektoren für die Entwicklung der Donauregion sowie für die europäische grüne und digitale Transformation.
Eines der wichtigsten Ergebnisse des Projekts ist die Verabschiedung eines gemeinsamen Aktionsplans zur Beschleunigung des Transfers von Forschung, Technologie und Innovation. Dieser Plan wurde von den Partnern im Rahmen eines Capacity-Building-Prozesses und durch den Austausch von Erfahrungen gemeinsam entwickelt und schafft eine einheitliche Entwicklungsrichtung für die gesamte Region.

Im Projektverlauf identifizierte, erprobte und validierte RTIT>> mehr als 65 verschiedene Instrumente für den Innovationstransfer in die Wirtschaft. Diese umfassen Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft, Ansätze des Designmanagements sowie Werkzeuge zur Entwicklung und Stärkung von Wissensgemeinschaften. Ihr größter Mehrwert liegt darin, dass sie unter realen Bedingungen getestet wurden und unmittelbar von Organisationen eingesetzt werden können.
Eine besondere Rolle spielten dabei über 200 Unternehmen aus sechs Ländern der Donauregion, die sich auf vielfältige Weise an Pilotaktivitäten und territorialen Demonstrationen beteiligten. Diese Unternehmen waren nicht nur Anwender der Projektergebnisse, sondern aktive Partner bei der Erprobung und Weiterentwicklung der Lösungen, wodurch deren Praxistauglichkeit sichergestellt wurde.

Darüber hinaus wurden drei thematische Communities aufgebaut, die sich mit biobasierten Materialien, nachhaltigen Materialien und Technologien sowie Hochleistungswerkstoffen befassen. Gerade in diesen Bereichen entstehen heute Innovationen, die die Industrien der Zukunft prägen.
Eines der wertvollsten Ergebnisse von RTIT>> ist die Schaffung des Netzwerks der Knowhow Community Hubs, das auch nach Projektende weiterbesteht. Über dieses Netzwerk werden die Partner weiterhin gemeinsame Initiativen, Projekte und Aktivitäten entwickeln, um das Innovationsökosystem der Donauregion nachhaltig zu stärken.
Die Zahlen hinter dem Projekt sprechen für sich: 13 Partnerorganisationen aus acht Ländern, mehr als 200 beteiligte Unternehmen, drei internationale Fachcommunities, über 65 getestete Instrumente und ein dauerhaftes Netzwerk, das die zentralen Akteure des Innovationsökosystems miteinander verbindet.

Ein zusätzlicher Mehrwert des Projekts lag in seiner starken transnationalen Zusammenarbeit, die einen echten Wissenstransfer zwischen Partnern aus verschiedenen Teilen der Donauregion ermöglichte. Organisationen aus Ländern mit gut entwickelten Innovationsförderstrukturen, wie Deutschland und Österreich, brachten ihre Erfahrungen in der Vernetzung von Forschung und Industrie sowie im Aufbau von Innovationsökosystemen ein. Durch Studienbesuche, gemeinsame Workshops und praktische Zusammenarbeit konnten die Partner erfolgreiche Modelle der Innovationsförderung und des Technologietransfers aus erster Hand kennenlernen und an die Bedürfnisse ihrer jeweiligen Regionen anpassen.
RTIT>> hat damit nicht nur den Transfer von Forschung und Innovation beschleunigt, sondern auch die Grundlagen für eine langfristige Zusammenarbeit und eine Community geschaffen, die weiterhin Wissen in neue Chancen für die gesamte Donauregion transformiert.

Das Projekt wurde durch das Programm Interreg Danube Region Programme unterstützt, das von der Europäischen Union kofinanziert wird.

Weitere Informationen zum Projekt 

>> Projektwebseite: Duna Régió

Projekt ID: DRP0200330 

Gefördert durch: 

Ihr Kontakt

Dr. Barbara Giehmann
+49 911 20671-659
Innovationsnetzwerk Produktion, Projektmanagerin, Bayern Innovativ GmbH, Augsburg

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