Nachhaltige Materialien für die Medizintechnik neu denken

Wie kann die Medizintechnik nachhaltiger, resilenter und unabhängiger von fossilen Rohstoffen werden?

Diese Frage legt den Grundstein für die Entwicklungen, die in den nächsten Jahren vor uns liegen. PFAS und Co haben bald keinen Platz mehr in unserer Gesundheitsversorgung – neue nachhaltige Materialien können sie ersetzen, doch die Frage ist: Wie und wo fangen wir an? 

Das Cross-Cluster-Projekt Sustainable Plastics 4 MedTech (SuPlaMed) ist eine gemeinsame Initiative des Clusters Industrielle Biotechnologie (CIB) und des Clusters Medizintechnik (CMT) und geht genau dieser Frage auf den Grund.

Insights

  • Nachhaltigkeit ganzheitlich statt isoliert denken
  • Schrittweise Transformation über priorisierte Anwendungen
  • Gezielter Aufbau der Datenbasis und Validierung 
  • Frühzeitige, aktive Einbindung von Regulatorik 
  • Zusammenarbeit entlang Wertschöpfungskette stärken

Globale Lieferketten, fossile Rohstoffe und wachsende Umweltauflagen erhöhen den Handlungsdruck auf Unternehmen und Institutionen gleichermaßen. Gleichzeitig nimmt der Einsatz von Kunststoffen weiter zu – mit erheblichen Folgen für Klima, Umwelt und Regulierung. Nicht recycelbare Abfälle, Emissionen durch Verbrennung und der Umgang mit problematischen Stoffen wie PFAS rücken verstärkt in den Fokus von Politik, Markt und Öffentlichkeit.

Hier setzt SuPlaMed an. Das Projekt zeigt, wie Biokunststoffe und nachhaltige Materialien neue Wege für eine resilientere und umweltverträglichere Medizintechnik eröffnen können. Im Mittelpunkt stehen konkrete Anwendungsfelder, realistische Lösungsansätze und die Frage, wie Nachhaltigkeit zu einem strategischen Vorteil werden kann. Eine fundierte Analyse sowie der gezielte Austausch zwischen Industrie, Forschung und politischen Akteuren schaffen Orientierung und machen Potenziale sichtbar – von der Technologie über regulatorische Aspekte bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.

SuPlaMed richtet sich an alle, die Medizintechnik aktiv mitgestalten wollen: Unternehmen, Gesundheitsakteure, wissenschaftliche Einrichtungen und regulatorische Entscheidungsträger.

Denn nachhaltige Innovation entsteht dort, wo Perspektiven zusammenkommen und aus Ideen umsetzbare Lösungen werden.

Erfahren Sie, welche Chancen nachhaltige Materialien für die Medizintechnik eröffnen, wie Sie regulatorische Anforderungen frühzeitig berücksichtigen und neue Innovations- und Geschäftsmodelle für die Medizintechnik erschließen. 

Fragen zu Medizintechnik?

Dr.-Ing. Harald Unterweger
+49 911 20671-729
Innovationsnetzwerk Gesundheit, stellv. Bereichsleitung, Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg

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