6G-IA veröffentlicht Positionspapier zum nächsten EU-Finanzrahmen (MFF) 2028–2034

03.08.2027

Europas digitale Infrastruktur braucht langfristige Investitionen: Die 6G-IA fordert im neuen Positionspapier mehr Mittel und eine koordinierte Strategie für 6G, Kommunikationsnetze und digitale Souveränität.

Die 6G Smart Networks and Services Industry Association (6G-IA) hat ihr Positionspapier zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFF) 2028–2034 veröffentlicht. Darin spricht sich die Industrie für die Einrichtung eines eigenständigen Union–Private Side Joint Undertaking im Rahmen von FP10 und des European Competitiveness Fund aus, um Europas zukünftige digitale Infrastruktur – die sogenannte Connected Digital Fabric – zu entwickeln.

Das Positionspapier betont die zentrale Rolle leistungsfähiger Kommunikationsnetze als Grundlage für Künstliche Intelligenz, Cloud-Dienste, Software und Europas digitale Souveränität. Aufbauend auf den Erfolgen des Smart Networks and Services Joint Undertaking (SNS JU) fordert die 6G-IA eine deutlich stärkere Finanzierung, eine intensivere Einbindung der Mitgliedstaaten sowie eine koordinierte europäische Strategie für die Entwicklung und Einführung von 6G.

Neben dem vollständigen Positionspapier steht auch eine kompakte Kurzfassung (2-Pager) zur Verfügung.

Darüber hinaus hat die 6G-IA die Ergebnisse ihrer zweiten Mitgliederkonsultation zum Arbeitsprogramm 2027 vorgestellt und eine weitere Konsultationsrunde zum Entwurf des WP2027 V2.0 gestartet. Mitglieder der 6G-IA können ihre Rückmeldungen hierzu bis 4. September 2026 einreichen.

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