Fusionstechnologie

Finden Sie Ihren Partner im Bayerischen Fusionsnetzwerk 

Im bayerischen Fusionsnetzwerk vereinen sich Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Fusionsenergie. Von Hochleistungsmaterialien, Kryo- und Vakuumtechnik, Präzisionsoptiken und Fertigungstechnologien über innovative Reaktorkonzepte und Laseransätze bis hin zu Sicherheit, Engineering und Technologietransfer – hier entsteht das industrielle Fundament für die Energie von morgen. 

Unsere Landkarte zeigt die Akteure, Kompetenzen und Verbindungen, die gemeinsam daran arbeiten, Fusionsenergie zur Realität zu machen. 

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

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Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS
Winterbergstraße 28
01277 Dresden
Deutschland
https://www.iws.fraunhofer.de/

Dr. Jens Möller
Forschungsmanagement
Tel.: +49 351 83391-3090
Per Mail kontaktieren

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Slogan

Werkstoffe und Fertigungstechnologien für die Kernfusion – zuverlässig, effizient, zukunftsweisend

Profil

Das Fraunhofer IWS entwickelt Systemlösungen in Laser- und Werkstofftechnik – von einfach integrierbaren Individuallösungen bis hin zu industrietauglichen Komplettlösungen. Mit Laserprozessen, funktionalisierten Oberflächen sowie Werkstoff- und Prozessinnovationen adressieren wir Branchen wie Energie- und Umwelttechnik, Luft- und Raumfahrt, Automobil, Medizintechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Mikroelektronik und Photonik. Unser Ziel: Forschung schnell in die industrielle Praxis überführen.

Informationen

Die sichere und nachhaltige Energiegewinnung durch Kernfusion stellt eine große technologische Herausforderung dar. Nach dem Nachweis, dass mehr Energie erzeugt werden kann, als zum Start der Reaktion benötigt wird, stehen technologische Voraussetzungen für den Bau von Fusionskraftwerken im Fokus. Hierfür werden Werkstoffe benötigt, die extremen thermischen, mechanischen und chemischen Belastungen standhalten, sowie Fertigungstechnologien, die eine Skalierung in die Industrie ermöglichen. Wir entwickeln Schlüsseltechnologien, die zur Realisierung langlebiger, leistungsfähiger Komponenten für Fusionskraftwerke beitragen. Der Fokus liegt auf hochspezialisierten Werkstoffen, Beschichtungen und Fertigungsprozessen für Bauteile unter Bedingungen von Fusionsreaktoren. Dabei werden Querschnittstechnologien für Magneteinschluss- und Trägheitsfusion adressiert. Kontinuierliche Materialcharakterisierung und Expertise trägt zur Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit künftiger Fusionsanlagen bei.

Technologie / Forschung

  • Hochleistungsfähige Werkstoffe und Beschichtungen:
    Entwicklung innovativer Tritium Barriere Schichten – z. B. hochdichte ta C Beschichtungen im Projekt "TritiumStopp" – um den Verlust von Tritium und anderen Wasserstoffisotopen in Fusionsanlagen zu minimieren. Parallel wird im Rahmen des Projekts "ORCHESTER" Materialdesign mit Fertigungstechnologien gekoppelt: Mithilfe innovativer Düsen Systeme mit vielfacher Pulverzufuhr kann das Legierungsdesign während der additiven Fertigung gezielt an unterschiedliche Einsatzbedingungen angepasst werden.
  • Skalierbare, sichere Prozesse:
    Additive Fertigung von Großbauteilen und Multimaterial-Komponenten aus Hochleistungswerkstoffen – darunter High Entropy Alloys, Titan Aluminide, Titan  und Nickelbasislegierungen sowie Kupferlegierungen wie CuCrZr – die extremen Belastungen durch Temperaturen, Magnetfelder und Neutronenstrahlung widerstehen. Ergänzend werden umfassende Werkstoffcharakterisierungen durchgeführt: Tests zur Materialermüdung, Mikrostruktur und Langzeitverhalten unter realistischen Betriebsbedingungen sichern die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Komponenten.

Werden auch Sie Teil unseres Netzwerkes

Fusionsenergie ist mehr als Reaktorphysik. Der Zukunftsmarkt eröffnet vielfältige Anknüpfungspunkte für KMU und Industrieunternehmen. Beispielsweise in Bereichen wie der Material & Produktion, Sicherheit, Energietechnik, Kryo- und Vakuumtechnik oder im Maschinen- und Anlagenbau. Und natürlich noch in vielen Bereichen mehr. 

Dann werden Sie jetzt Teil des bayerischen Fusionsnetzwerks und tragen Sie sich ein. Sie profitieren von: 

  • Erhöhter Sichtbarkeit in einem strategischen Zukunftsmarkt 
  • Gezielter Vernetzung mit potenziellen Projektpartnern, Auftraggebern und Forschungseinrichtungen 
  • Früher Einbindung in Kooperationsprojekte, Förderinitiativen und Konsortien 
  • Zugang zu exklusiven Informationen zu Markt- und Technologietrends 
  • Positionierung als Innovationspartner im Bereich Fusion und Hightech 

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Lassen Sie uns austauschen und ermitteln, wie Sie mit Ihrem Unternehmen konkret vom Fusionsmarkt profitieren können.  

Ihr Kontakt zur Fusion

Annika Michalak
+49 911 20671-645
Innovationsnetzwerk Digitalisierung, Projektmanagerin, Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg