Impulse, Impact, Innovation: Das EEN Deutschlandtreffen 2026 in Nürnberg
Rückblick auf das Treffen der deutschen Partner im Enterprise Europe Network (EEN) vom 09.-11.06.2026 in Nürnberg
Nürnberg, 25.06.2026: Zwei Tage voller Impulse, intensiver Gespräche und wertvoller Begegnungen: Am 10. und 11. Juni kamen mehr als 90 Expertinnen und Experten zum EEN Deutschlandtreffen 2026 im ZOLLHOF in Nürnberg zusammen. Im Mittelpunkt standen die strategische Weiterentwicklung des Netzwerks, aktuelle europäische Perspektiven und vor allem der persönliche Austausch innerhalb der deutschen EEN-Community.
Das Fazit der zwei Tage:
Transformation gelingt nur gemeinsam – und das EEN schafft dafür wichtige Verbindungen für den Mittelstand.
Europäische Zusammenarbeit greifbar gemacht
Bereits das Vorprogramm am 9. Juni setzte starke Akzente. Bei Bayern Innovativ traf Mariella Masselink, Head of Unit bei der Generaldirektion GROW der Europäischen Kommission, auf Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Cluster. Im Austausch ging es um die Zukunft der europäischen Clusterpolitik, die Weiterentwicklung der European Cluster Collaboration Platform (ECCP) und die Frage, wie grenzüberschreitende Innovationsökosysteme künftig noch wirkungsvoller gestaltet werden können.
Dass europäische Netzwerkarbeit nicht abstrakt bleibt, sondern ganz konkret in der Unternehmenspraxis ankommt, zeigte sich im Anschluss bei den Besuchen der EEN-Kunden Hydrogenious LOHC Technologies GmbH und SRT Resistor Technology GmbH. Hier wurde deutlich, wie eng technologische Innovation, europäische Rahmenbedingungen und individuelle Unternehmensunterstützung miteinander verzahnt sind. Gerade dieser direkte Einblick in die Praxis verlieh den strategischen Diskussionen zusätzliche Tiefe.
Kommunikation, Sichtbarkeit und strategische Abstimmung
Der Vormittag des 10. Juni stand zunächst im Zeichen der internen Netzwerkarbeit. Parallel kamen der deutsche Sprecherkreis sowie die deutschen EEN Communication Correspondents zusammen. Gemeinsam mit Mariella Masselink und Thomas Steiert wurden Fragen der Kommunikation, Sichtbarkeit und strategischen Weiterentwicklung des Netzwerks diskutiert.
Klare Signale für die Zukunft des Netzwerks
Klare Signale für die Zukunft des Netzwerks
Mit dem offiziellen Start des Hauptprogramms rückten die großen strategischen Fragen in den Fokus. Dr. Robert Bartl, Mitglied der Geschäftsleitung der Bayern Innovativ GmbH, und Dr. Markus Döbbelin, Leiter Europa & International, begrüßten die Teilnehmenden im ZOLLHOF.
Anschließend führte Tim Schüürman, ZENIT GmbH und Mitglied des deutschen EEN Sprecherkreises durch die Podiumsdiskussionen mit Mariella Masselink von DG GROW, Europäische Kommission, Thomas Steiert von EISMEA und Fabian Meier vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Es wurde deutlich, welche Rolle das EEN in den kommenden Jahren spielen kann und muss. Der europäische Binnenmarkt, die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen, die Sichtbarkeit von Unterstützungsangeboten sowie die Weiterentwicklung des Netzwerks bleiben zentrale Zukunftsthemen.
Die Botschaften aus Brüssel und Berlin waren eindeutig: Die Wettbewerbsfähigkeit von KMU steht weit oben auf der europäischen Agenda. Dem EEN kommt dabei eine wichtige Rolle zu, um Förderprogramme, Internationalisierungschancen, Innovationspotentiale und Kooperationsangebote für den Mittelstand noch sichtbarer und zugänglicher zu machen.
Interaktive Workshops: Wo die Netzwerk-Zukunft entsteht
Am Nachmittag verwandelte sich die Konferenz in eine Zukunftswerkstatt und Arbeitsplattform. In zwei intensiven Workshoprunden und sechs parallelen Formaten ging es direkt ans Eingemachte. Die Teilnehmenden arbeiteten konzentriert an zentralen Themen der Netzwerkarbeit. Im Fokus standen unter anderem Qualität und Impact, die Client Journey, Cross-Selling, Communication, Partnering sowie weitere aktuelle Fragestellungen rund um die Zusammenarbeit im Netzwerk.
Die Workshops boten viel Raum für fachlichen Austausch, neue Perspektiven und konkrete Impulse für die tägliche Arbeit. Genau hier zeigte sich die besondere Stärke des Treffens: unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen zusammenzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsame Ansätze weiterzudenken.
Wirkung sichtbar machen, Erfolge teilen
Der zweite Veranstaltungstag begann mit einer fundierten Bestandsaufnahme, dem „State-of-play“ zum EEN Deutschland, vorgestellt von Thomas Steiert (EISMEA), gefolgt von den Berichten des deutschen EEN-Sprecherkreises und des Communication Champions für Deutschland.
Ein besonderer Höhepunkt des Vormittags war die Auszeichnung der besten deutschen Erfolgsgeschichte: Als Sieger des Netzwerk-Votings wurde die herausragende Success Story des EEN Sachsen-Anhalt feierlich gekürt.
Ein weiteres Highlight war die anschließende EEN-Deutschlandmesse. An neun Ständen wurden Best-Practice-Beispiele und Services mit besonderem Impact aus verschiedenen Konsortien vorgestellt. Das Format bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, erfolgreiche Unterstützungsangebote im Detail kennenzulernen, Beispiele guter Praxis zu teilen und andere Netzwerkpartner besser zu verstehen. Gleichzeitig eröffnete die Messe Raum für den direkten Dialog über die strategische Weiterentwicklung des Netzwerks und für neue Ansätze einer Zusammenarbeit im Sinne des Hub-and-Spoke-Modells. Damit wurde deutlich, wie viel Know-how, Innovatitionskraft und Lernbereitschaft im Netzwerk steckt – und wie wertvoll der persönliche Austausch für die gemeinsame Weiterentwicklung ist.
Ein Netzwerk, das von Begegnung lebt
Neben allen strategischen und fachlichen Themen war es vor allem das persönliche Miteinander, das das Deutschlandtreffen in Nürnberg geprägt hat. Gespräche zwischen Programmpunkten, Diskussionen in den Workshops und Begegnungen beim Abendprogramm machten einmal mehr deutlich, dass Netzwerke nicht allein von Strukturen leben, sondern von Menschen, die ihr Wissen teilen, Vertrauen aufbauen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Gerade darin liegt eine der großen Stärken des EEN: Es verbindet Kompetenzen, Perspektiven und Erfahrungen über Regionen und Institutionen hinweg – und schafft so einen echten Mehrwert für Unternehmen.
Das EEN Deutschlandtreffen 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Energie, Expertise und Gestaltungswille im Netzwerk steckt. Für Bayern Innovativ war Nürnberg damit nicht nur ein Ort des Austauschs, sondern auch ein starkes Signal für die Zukunft: Ein wirksames Netzwerk entsteht dort, wo Zusammenarbeit konkret wird.
Wir freuen uns darauf, die Zukunft des Netzwerks gemeinsam weiterzugestalten.
Viele Grüße vom EEN Team EEN bei Bayern Innovativ
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