EU-Konsultation zur Sicherung der Datensouveränität
Das Enterprise Europe Network informiert:
12.08.2026
Daten sind das Fundament für Wettbewerbsfähigkeit, Künstliche Intelligenz und die europäische Datenökonomie. Doch unbegründete Vorgaben zur lokalen Datenspeicherung im Ausland, diskriminierende Regeln und das Risiko von Datenabflüssen (Data Leakage) in Drittstaaten gefährden die europäische Datensouveränität.
Die Europäische Kommission hat deshalb eine zielgerichtete Konsultation (Targeted Stakeholder Consultation) gestartet. Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind aufgerufen, ihre Praxiserfahrungen und Einschätzungen einzubringen.
Bei konkreten Beispielen sollten möglichst folgende Angaben gemacht werden:
- betroffener Sektor oder Teil der Wertschöpfungskette,
- Art beziehungsweise Kategorie der Daten,
- betroffener Drittstaat oder betroffene Region,
- praktische Auswirkungen auf die Organisation,
- Einschätzung, ob es sich um ein isoliertes oder ein systematisches Problem handelt.
Die Ergebnisse der Konsultation sollen der Kommission als Grundlage für die weitere Bewertung und mögliche politische Maßnahmen dienen.
Die Konsultation ist ausschließlich auf Englisch verfügbar und kann bis zum 8. September 2026 beantwortet werden.
Einzelne Antworten werden ausschließlich intern verwendet und nicht veröffentlicht. Vertrauliche Geschäftsinformationen sollten in der Stellungnahme eindeutig gekennzeichnet werden. Falls Informationen aus Vertraulichkeitsgründen nicht über das Konsultationstool übermittelt werden können, kann die Europäische Kommission direkt unter EC-INTERNATIONAL-DATA-POLICY(at)ec.europa.eu kontaktiert werden.
Jetzt an der Konsultation teilnehmen
Quelle: Europäische Kommission
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