Physical AI im Aufwind
Drei bayerische Projekte bei EIC Advanced Innovation Challenges erfolgreich
02.10.2026
Drei Projekte aus Bayern gehören zu den europaweit ausgewählten Vorhaben der EIC Advanced Innovation Challenges. Im Fokus stehen Physical AI, KI-gestützte Robotik und neue Anwendungen von der industriellen Montage bis zur humanoiden Robotik.
Der Europäische Innovationsrat (EIC) hat im Rahmen der EIC Advanced Innovation Challenge 20 Projekte aus Europa für die erste Phase des Förderprogramms ausgewählt. Insgesamt waren 709 Anträge aus 39 Ländern eingegangen. Im Mittelpunkt stehen die Themen „Accelerating Physical AI“ und neue Ansätze im Bereich New Approach Methodologies (NAMs).
Besonders erfreulich aus bayerischer Perspektive: Fünf der geförderten Projekte kommen aus Deutschland, drei davon aus Bayern. Alle fünf deutschen Vorhaben sind dem Schwerpunkt „Accelerating Physical AI: Embodied Intelligence for the Next Frontier of AI-Powered Robotics“ zugeordnet.
Die drei erfolgreichen Projekte aus Bayern zeigen dabei unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten KI-gestützter Robotik:
- Fraunhofer-Gesellschaft – „FlexAmp“: Entwicklung einer Lösung zur autonomen Montage flexibler Kabelbäume mithilfe von Robotik.
- Devanthro GmbH – „Robody“: Humanoide Roboter für die häusliche Altenpflege.
- Formove GmbH – „FORMOVE“: Erfassung, Kennzeichnung und Auswertung großer Mengen hochwertiger Daten zu menschlichen Bewegungen und Interaktionen
Die ausgewählten Projekte erhalten jeweils 300.000 Euro für einen Zeitraum von bis zu neun Monaten. In dieser ersten Phase sollen die Lösungen weiterentwickelt und validiert sowie Tests und Vergleichsanalysen durchgeführt werden.
Für besonders vielversprechende Projekte bietet sich anschließend die Chance auf eine zweite Förderphase: Hier können bis zu 2,5 Millionen Euro bereitgestellt werden, um die Technologien weiterzuentwickeln und unter realen Bedingungen zu testen.
Der Cluster Mechatronik & Automation gratuliert den drei geförderten Unternehmen aus Bayern ganz herzlich!
Hinweis: Zur Erstellung dieser News-Meldung wurde teilweise auf KI zurückgegriffen.