Am 13. Februar diskutierten wir mit unseren Workshopteilnehmenden welche Batteriezellen es gibt und wie die richtige Technologie und Strategie mein Produkt positiv beeinflusst. Danke an die Teilnehmenden und wir freuen uns auf künftige Veranstaltungen.
Welche Batteriezellen gibt es, wie finde ich die richtige Technologie und wie beeinflusst die richtige Strategie mein Produkt positiv?
In diesem Workshop wird auf diese Fragen eingegangen und diskutiert. Es werden die Grundlagen der derzeit verfügbaren Batterien vorgestellt und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Zellchemie für verschiedene Anwendungen aufgezeigt. Die Teilnehmer erarbeiten, welche Eigenschaften für ihr Produkt entscheidend sind und was in Zukunft notwendig sein wird, um die Wertschöpfung in Bayern zu erhöhen.
Folgende Themengebiete werden in diesem Workshop behandelt:
Vorstellung und Diskussion der Trends Natrium-Ionen- und Solid-State-Batterien
Strukturierter Ansatz zur Auswahl der passenden Batteriezelle für Ihr Produkt bzw. Unternehmen
Diskussion wichtiger Zellparameter wie Energiedichte, Leistung, Ladegeschwindigkeit, Betriebstemperaturen, Zulieferer und Second-Life Chancen
Impulsvortrag zu den Möglichkeiten zukünftiger Batteriemanagementsysteme
Diskussion aktueller Herausforderungen und den derzeitigen Stand der Lieferketten
Fördermöglichkeiten des Projektträger Bayern
Das erwartet Sie in dem Workshop Batterie
Inhaltlich ist der Workshop in zwei Teile gegliedert. Zum einen wird der aktuelle Stand der Technik in mehreren Impulsvorträgen vorgestellt. Zum anderen werden zukünftige Trends und aktuelle Herausforderungen herausgearbeitet, um die Branche bestmöglich zu unterstützen und die Wertschöpfung zugunsten der bayerischen Akteure zu verändern.
Heutige Batterietypen unterscheiden sich in Zellchemie und Format. Dies hat entscheidenden Einfluss auf die Leistungsfähigkeit bzw. die geeignete Anwendung. Im Fokus des Workshops stehen Lithium-Ionen-Batterien mit flüssigem Elektrolyt, aber auch Zukunftstrends wie Feststoff- und Natrium-Ionen-Batterien werden thematisiert. Neben den theoretischen Grundlagen werden explizite und anwendungsspezifische Anforderungen diskutiert. Dazu gehören Energiedichte, maximale Leistung, Ladegeschwindigkeit, Lebensdauer, Betriebstemperaturen, Kosten, Sicherheit, Zulieferer, Umweltverträglichkeit, Recycling und Second-Life-Chancen.
Neben der Zellchemie und dem Zellformat trägt das Batteriemanagementsystem (BMS) entscheidend zur bedarfsgerechten Leistung des jeweiligen Batteriepacks bei. Um die Sensibilität für dieses wichtige Thema zu erhöhen, werden Batteriemanagementsysteme auch im Hinblick auf Multilevel-BMS der nächsten Generation vorgestellt.
Die Teilnehmer bewerten die wichtigsten Trends für ihre Branche. Es wird erarbeitet, welche Eigenschaften speziell benötigt werden, woran derzeit gearbeitet wird und was notwendig ist, um die heutigen Wertschöpfungsketten in Zukunft zugunsten der bayerischen Akteure zu verändern.
Abschließend wird über potenzielle Fördermöglichkeiten für Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch den Projektträger Bayern informiert.