Zukunftstechnologien: Wie kommt Transformation in die Praxis?
Welche Rolle Förder- und Innovationsberatung auf dem Weg in neue Märkte spielt
Die Herausforderungen sind klar: steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, neue regulatorische Vorgaben, wachsender Innovationsdruck. Für viele mittelständische Unternehmen bedeutet das, etablierte Geschäftsmodelle zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.
Doch Transformation ist kein Selbstläufer. Transformation erfordert technologische Weiterentwicklung, entsprechende Investitionen und die Fähigkeit, neue Märkte zu erschließen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Idee – sondern auch, wie gut Unternehmen auf diesem Weg begleitet werden.
Ein Beispiel dafür ist die Oberland Mangold GmbH. Das traditionsreiche im malerischen Eschenlohe in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen ansässige Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt – von einem klassischen Automobilzulieferer hin zu einem Innovationstreiber im Bereich Abgas-, Energie- und Umwelttechnik.
„Die Vermittlung von Bayern Innovativ zu potenziellen Partnern, Anwendungsgebieten und die Beratung zu Fördermitteln in für uns wichtigen Investitions- und FuE-Projekten hat uns auf dem Weg zum Innovationstreiber im Bereich der Abgas-, Energie- und Umwelttechnik massiv unterstützt“, erinnert sich Geschäftsführer Frank Vehlen.
Die kritische Phase: Transformation strategisch gestalten
Viele mittelständische Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Bestehende Kompetenzen müssen in neue Anwendungen überführt, Technologien weiterentwickelt und Märkte neu gedacht werden.
Gerade diese Transformationsphase ist entscheidend – und oft mit Unsicherheiten verbunden. Welche Investitionen sind sinnvoll? Welche Förderprogramme passen? Und wie lassen sich neue Partner und Kunden erschließen?
Hier setzen die Förder-, Gründer- und Transformationslotsen von Bayern Innovativ an. Sie begleiten Unternehmen nicht nur punktuell, sondern entlang des gesamten Transformationsprozesses. „Es geht darum, Orientierung zu geben und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln“, erklärt Dirk Maaß, der bei Bayern Innovativ das Team Transformationslotse leitet. „Viele Unternehmen haben großes Potenzial – aber sie brauchen Zugang zu Netzwerken und die richtigen Instrumente, um dieses Potenzial zu heben.“
Förderprogramme als Hebel für Veränderung
Im Fall der Oberland Mangold GmbH zeigt sich, wie wichtig ein gezielter Einsatz von Förderinstrumenten ist. Mit Hilfe von niedrigschwelligen Innovationsförderprogrammen wie dem Innovationsgutschein des Bayerischen Wirtschaftsministeriums bis hin zur Investitionsförderung im Rahmen von KoPa 35c – einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie – konnte die Oberland Mangold GmbH zentrale Entwicklungs- und Transformationsprojekte umsetzen.
Diese Förderungen haben der Oberland Mangold GmbH nicht nur finanzielle Spielräume verschafft, sondern dem Unternehmen auch ermöglicht, neue Technologien schneller zur Anwendungsreife zu bringen.
„Förderprogramme helfen, Risiken abzufedern und gleichzeitig Innovationsprojekte konsequent voranzutreiben“, so Gunnar Hagemann, Leiter Förder- & Gründerlotse bei Bayern Innovativ. „Gerade im Mittelstand ist das ein entscheidender Faktor!“
Netzwerke, Sichtbarkeit und neue Märkte
Neben der finanziellen Unterstützung spielt für Oberland Mangold bei den Transformationsvorhaben aber auch das Thema Vernetzung zwischen Hochschulen und Unternehmen eine zentrale Rolle. Über das Ecosystem von Bayern Innovativ konnte das Unternehmen gezielt neue Kontakte aufbauen, zum Beispiel durch die Präsenz auf dem Gemeinschaftsstand auf der IAA Mobility und derHannover Messe.
Diese Netzwerke eröffnen Zugang zu neuen Anwendungsfeldern und Märkten. Gleichzeitig steigern sie die Sichtbarkeit von Unternehmen, etwa durch gemeinsame Aktivitäten, Social-Media-Präsenz oder Fachveranstaltungen.
Für Oberland Mangold ergaben sich daraus konkrete Chancen: neue potenzielle Kunden, Kooperationen mit Technologiepartnern und zusätzliche mediale Reichweite.
Innovation im Mittelstand: Schritt für Schritt
Das Beispiel der Oberland Mangold GmbH zeigt, dass Transformation kein einmaliges Projekt ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Es geht darum, bestehende Stärken weiterzuentwickeln, neue Geschäftsfelder zu erschließen und Innovation systematisch voranzutreiben.
Dabei spielen Förder- und Innovationsberatung eine zentrale Rolle: Sie helfen, Komplexität zu reduzieren, Chancen zu identifizieren und konkrete Umsetzungsschritte zu ermöglichen.
„Unser Ziel ist es, Unternehmen langfristig zu begleiten“, betont Hagemann. „Von der ersten Idee über die Förderung bis hin zur erfolgreichen Positionierung am Markt.“
So wird aus Transformation ein strategischer Wettbewerbsvorteil – und aus einem etablierten Unternehmen ein aktiver Gestalter von Zukunftsmärkten.
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