Wiegand-Glas investiert in hybride Schmelzwanne

23.07.2026

Steinbach am Wald. Wiegand-Glas startet mit dem Projekt „Eco2Furnace“ den Bau der ersten hybriden Schmelzwanne Deutschlands für die Behälterglasproduktion. Das Vorhaben wird im Rahmen der Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) unterstützt, wofür jetzt die Förderzusage erhalten wurde.  

Die neue Anlage soll bis zu 420 Tonnen Grünglas pro Tag produzieren und dabei einen Altglasanteil von rund 90 Prozent erreichen. Die Schmelzwanne kombiniert Oxy-Fuel-Technologie mit einem Stromanteil von bis zu 70 Prozent. Dadurch sollen jährlich rund 17.400 Tonnen CO₂ eingespart werden. 

Das Projekt läuft bis Juni 2029 und soll wichtige Erkenntnisse für den Einsatz weiterer Hybrid- und vollelektrischer Schmelzwannen liefern. Geschäftsführender Gesellschafter Nikolaus Wiegand betont, dass die neue Hybridschmelzwanne ein entscheidender Schritt zur Dekarbonisierung der Behälterglasproduktion sei. 

Diese Entwicklung deckt sich mit Gesprächen mit Unternehmen und Einschätzungen des Netzwerk Glas 2.0. Der Trend geht in eine immer weiter elektrifizierte Lösung. Dies muss jedoch schrittweise erfolgen, da es immer noch technologische und strukturelle Herausforderungen für die eine vollständig nachhaltige und emissionsfreie Glasproduktion gibt. 

Den Newsbeitrag des Unternehmens zu dem Projekt finden Sie hier.

Bayern Innovativ Newsservice

Sie möchten regelmäßige Updates zu den Branchen, Technologie- und Themenfeldern von Bayern Innovativ erhalten? Bei unserem Newsservice sind Sie genau richtig!

Jetzt kostenlos anmelden

iStock©whitehoune_000027789358XXLarge,