Pilotprojekt zeigt Potenzial von KI-Energiemanagement in Nichtwohngebäuden
Pilotprojekt belegt erfolgreiche Kombination aus KI, Smart Metern und dynamischen Stromtarifen
30.04.2026
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Ein Pilotprojekt der Deutsche Energie-Agentur zeigt, wie sich Energieverbräuche in Nichtwohngebäuden durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz effizient steuern lassen.
Im Rahmen der SET-Piloten wurde ein Bürostandort des Fraunhofer IEE untersucht.
Zusammenspiel von KI, Smart Metern und dynamischen Tarifen
Am Standort kamen Photovoltaik, Wärmepumpe und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Gesteuert wurde das System durch einen KI-Agenten, der dynamische Stromtarife, zeitvariable Netzentgelte und netzdienliche Vorgaben berücksichtigte.
Das Ergebnis: Die technische und regulatorische Infrastruktur ermöglicht bereits heute eine zuverlässige, markt- und netzorientierte Steuerung. So wurden etwa Elektrofahrzeuge gezielt in Zeiten niedriger Strompreise und hoher PV-Erzeugung geladen.
Potenziale für Energiesystem und Betreiber
Das Projekt zeigt, dass KI-gestützte Energiemanagementsysteme Energieeffizienz steigern, Kosten senken und gleichzeitig zur Netzstabilität beitragen können. Perspektivisch könnten Flexibilitäten aus Nichtwohngebäuden gebündelt und über virtuelle Kraftwerke am Strommarkt vermarktet werden.
Voraussetzung für eine breite Anwendung sind laut den Projektbeteiligten passende regulatorische Rahmenbedingungen, insbesondere bei Netzentgelten und Anreizsystemen.
Sie können die ganze Pressemitteilung auf der Webseite der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) lesen
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