Integration kleiner PV-Anlagen in den Strommarkt
Studie empfiehlt stärkere Marktintegration von Verbrauchern und Ausbau von Flexibilitäten statt weiterer Abregelung kleiner PV-Anlagen
22.01.2026
Quelle: E & M powernews
Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht, wie kleine Photovoltaik-Dachanlagen auf negative Strompreise reagieren und welche Rolle Flexibilitäten künftig spielen. | |
Das Solarspitzengesetz hat zentrale Weichen zur Reduktion negativer Preise gestellt. Nun sei es sinnvoll, die Abläufe bei der Direktvermarktung zu vereinfachen und den Fokus auf die Marktintegration neuer Verbraucher zu legen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Öko-Instituts und der Stiftung Umweltenergierecht im Auftrag des Umweltbundesamtes. Mit zunehmender Flexibilität dürfte die Zahl negativer Strompreise langfristig sinken, heißt es darin. Ausreichender Ausbau von Flexibilitäten notwendigTrotz weiter steigender installierter Photovoltaikleistung erwarten die Autorinnen und Autoren langfristig einen Rückgang negativer Strompreise. Voraussetzung sei ein ausreichender Ausbau von Flexibilitäten auf der Nachfrageseite, etwa durch Batteriespeicher, steuerbare Lasten, Elektromobilität oder Wärmepumpen. Modellierungen zeigen, dass Erzeugungsspitzen künftig zunehmend durch flexiblen Verbrauch aufgefangen werden können, ohne dass eine vollständige Marktreaktion aller Photovoltaikanlagen erforderlich ist. |
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