EU-Kommission legt Aktionsplan für Elektrifizierung und Reform des Emissionshandels vor
Mit einem neuen Elektrifizierungsplan und einer Reform des EU-Emissionshandels will die Europäische Kommission Industrie, Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit stärken
23.07.2026
Quelle: Europäische Kommission
Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan zur Elektrifizierung sowie Vorschläge zur Reform des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS) vorgestellt.
Ziel ist es, die Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäuden zu beschleunigen, die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken.
Bis 2040 soll der Anteil der Elektrifizierung am Energieverbrauch auf 46 Prozent steigen. Nach Angaben der Kommission könnten dadurch die jährlichen Ausgaben für fossile Energieimporte um rund 260 Milliarden Euro sinken.
Parallel soll der EU-Emissionshandel stärker auf Investitionen in klimafreundliche Technologien ausgerichtet werden. Vorgesehen sind unter anderem zusätzliche Mittel für die industrielle Dekarbonisierung, eine Anpassung der Emissionsobergrenzen sowie Maßnahmen zur Stabilisierung des CO₂-Marktes. Darüber hinaus sollen Unternehmen bei Investitionen in emissionsarme Technologien stärker unterstützt werden.
Mit dem Elektrifizierungsplan will die Kommission außerdem den Einsatz von Wärmepumpen, Elektrofahrzeugen und Batteriespeichern fördern. Geplant sind unter anderem niedrigere Stromnebenkosten, der beschleunigte Ausbau intelligenter Stromnetze sowie Investitionen in die europäische Netzinfrastruktur.
Die ganze Pressemitteilung finden Sie auf der Webseite der Europäische Kommission
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