Energienutzungspläne weisen Weg für die Energiewende in Westmittelfranken
Vier Landkreise haben gemeinsam mit dem Institut für Energietechnik (IfE) Strategien entwickelt, um die Energieversorgung bis 2040 klimafreundlich, resilient und wirtschaftlich auszubauen
27.07.2026
Quelle: Institut für Energietechnik IfE
Die Landkreise Ansbach, Neustadt a.d. Aisch–Bad Windsheim, Roth und Weißenburg-Gunzenhausen haben gemeinsam mit dem Institut für Energietechnik (IfE) sogenannte Digitale Energienutzungspläne PLUS (ENP+) erstellt.
Die Pläne sollen als Grundlage dienen, um die Energiewende in der Region bis 2040 voranzutreiben und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern.
Ein zentrales Ergebnis der Analysen: Für eine erfolgreiche Energiewende reicht eine ausgeglichene Jahresbilanz von Erzeugung und Verbrauch nicht aus. Entscheidend ist das zeitliche Zusammenspiel von erneuerbarer Stromerzeugung, Netzen, Speichern und flexiblen Verbrauchern. Besonders Stromüberschüsse aus Photovoltaik und Windenergie müssen künftig besser genutzt werden.
Die Simulationen zeigen, dass sich Westmittelfranken bis 2040 zu einer bedeutenden Stromüberschussregion entwickeln könnte. Voraussetzung dafür sind ein ausgewogener Ausbau von Photovoltaik, Windenergie und Biomasse sowie Investitionen in Netzinfrastruktur, Speichertechnologien und Sektorenkopplung. Die Energienutzungspläne enthalten dafür mehr als 20 konkrete Maßnahmen pro Landkreis.
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