Rückblick E‑world 2026
Drei Messetage voller Impulse, Innovationen und Netzwerkenergie
17.02.2026
Die E‑world energy & water 2026 in Essen hat einmal mehr gezeigt, wo die Energiebranche aktuell steht und vor allem, wohin sie sich bewegt.
KI und Digitalisierung sind in nahezu allen Segmenten angekommen. Dazu kommen die großen Systemfragen rund um Netze, Resilienz, Flexibilität und Speicher.
Mit mehr als 1.100 Ausstellern aus 33 Ländern und einem deutlich erweiterten Messegelände unterstrich die E‑world ihre Rolle als zentrale Plattform der europäischen Energiewirtschaft: internationaler, größer und thematisch breiter denn je. Natürlich waren auch wir aus dem Team Energie mit dem Bayerischen Gemeinschaftsstand wieder mit dabei.
Unser Gesamthighlight: Der Gemeinschaftsstand als Energie‑Knotenpunkt
Für uns war das stärkste Signal dieser drei Tage vor allem eines: Unser Gemeinschaftsstand ist ein Ort, an dem Innovation entsteht, weil Menschen zusammenkommen. Zwischen spontanen Begegnungen, geplanten Terminen und intensiven Fachgesprächen war der Stand durchgehend in Bewegung. Genau dort passiert das, was die Branche aktuell am dringendsten braucht: Innovative Unternehmen verbinden, Perspektiven zusammenbringen, Kooperationen anbahnen und gemeinsam die nächsten Schritte Richtung Praxis gehen.
„Auf der E‑World bekommt man gut mit, was aktuelle Themen der Energiebranche sind. Inzwischen sind automatisiertes Energiemanagement, Vermarktung, Administration und KI die Hauptthemen. Ein weiteres Highlight für mich ist das persönliche Wiedersehen mit den Clusterpartnern und alten Bekannten aus der Energieszene. Man spürt auch im übertragenen Sinne die Energie, die an unserem Gemeinschaftsstand herrscht und zu der unser Messeteam beiträgt,“ so Leonard Höcht.
Diese „Stand‑Energie“ war über alle drei Tage hinweg spürbar und sie war getragen von den bayerischen Unternehmen am Stand, unseren Partnern, Gästen und einem Team, das Networking nicht nur organisiert, sondern lebt.
Tag 1: Die großen Trends werden zur Praxis
Schon am ersten Messetag wurde klar: Die Transformation ist nicht mehr Vision, sondern Umsetzung. Statt reiner Zukunftsbilder dominierten Lösungen, die heute schon im Betrieb funktionieren - von smarter Netzsteuerung bis zu datenbasierten Prozessen.
KI & Digitalisierung als roter Faden
Ein Leitmotiv zog sich quer durch die Messe: Künstliche Intelligenz und digitale Tools werden zum Fundament moderner Energiesysteme. Auf der E‑world zeigte sich das besonders in Anwendungen wie Prognosen, automatisierten Prozessen, datengetriebener Netzplanung oder Digital Twins.
Smart Energy, Plattformen & vernetzte Systemarchitekturen
Ebenso präsent waren Plattformmodelle, cloudbasierte Infrastrukturen, Smart Metering und digitale Marktplätze, die die Systemarchitektur von morgen prägen. Ziel ist dabei, für mehr Transparenz, bessere Steuerbarkeit und schnellere Reaktionsfähigkeit im Betrieb zu sorgen.
Wasserstoff: Aufbau nimmt Fahrt auf – mit Realitätscheck
Parallel dazu war Wasserstoff sichtbar präsent: Infrastruktur, Speicherung, Netze und industrielle Anwendungen wurden intensiv diskutiert. Gleichzeitig ging es stärker um den Rahmen, der Skalierung ermöglicht, also um Investitionssicherheit, Regulierung und Markthochlaufbedingungen.
Tag 2: Foren‑Insights zu KI, Speichern, Netzen & Smart Metering
Der zweite Tag stand im Zeichen der Fachforen und damit im Zeichen konkreter Umsetzungsthemen, die Netzbetreiber, Stadtwerke und Industrie täglich beschäftigen. Im Programm war KI nicht nur Buzzword, sondern wurde als Werkzeug für die Transformation diskutiert – von intelligenten Prognosen bis zur Optimierung komplexer Energiesysteme. Dass die Branche dafür eine internationale Bühne hat, zeigt auch das breite Themenspektrum, das E‑world offiziell hervorhebt: KI‑gestützte Lösungen, Digital Twins, Plattformen und IT‑Tools sind längst Teil des Mainstreams.
Integration, Sicherheit und Monitoring bei Batteriespeichern
Ein weiteres Top‑Thema waren Batteriespeicher und ihre sichere Systemintegration als Flexibilitätsanker, als Netzunterstützung und als Baustein resilienter Versorgung. Dass Speichertechnologien als wichtiger Teil des E‑world‑Spektrums gelten, spiegelt sich auch in den Messe-Schwerpunkten wider.
Europas Energiezukunft zwischen Stromlücke, Stabilität und strategische Navigation
In vielen Diskussionen wurde der Spagat zwischen Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit deutlich. Genau dieser Fokus auf Steuerbarkeit, Risikomanagement, Stabilität und Finanzierung ist laut Branchenbeobachtung ein Kennzeichen der E‑world 2026: weniger Hochglanz‑Vision, mehr „Betrieb und Umsetzung“.
Smart Metering & Digitalisierung als Systemvoraussetzung
Smart Metering, Messsysteme, Marktkommunikation und Abrechnungslösungen waren stark vertreten. Als Grundlage für Flexibilität, Transparenz und effiziente Prozesse im Tagesgeschäft. Auch hier zeigt sich, dass die E‑world digitale Tools und Messsysteme explizit als zentrale Felder der Messe benennt.
Tag 3: Begegnungen, Partnerschaften und sichtbare Branchenenergie
Am dritten Tag ging es neben den letzten Terminen auch um das Resümee und um das, was auf keiner Agenda steht: der persönliche Austausch. Viele Highlights entstanden nicht auf der Bühne, sondern am Stand, in den Gängen und in den Gesprächen.
Die E‑world 2026 hat bestätigt, was viele Unternehmen bereits im Alltag spüren: KI‑gestützte Prozesse, automatisiertes Energiemanagement, digitale Plattformen und Smart-Meter-Infrastrukturen sind zentrale Hebel der nächsten Jahre.
Gleichzeitig rücken die großen „Systemfragen“ in den Mittelpunkt: Netze, Stabilität, Resilienz und Finanzierung - also das, was Umsetzung wirklich möglich macht.
Und für uns bleibt als stärkstes Ergebnis einmal mehr: Am Gemeinschaftsstand verbinden wir innovative Unternehmen, vernetzen sie mit relevanten Akteuren und schaffen einen Raum, in dem aus Messekontakten echte Kooperationen werden. Einen Einblick in die Vernetzung am Gemeinschaftsstand finden Sie in unserer Bilderslide.
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