Recycling im Hochbau: Praxisimpulse für die Projekte DECORATOR und BAUHALPS

Wie zirkuläres Bauen in Bayern bereits heute umgesetzt wird

11.08.2026

Wie Kreislaufwirtschaft im Bau konkret umgesetzt werden kann, zeigte die Veranstaltung „Recycling im Hochbau“ am 15. Juli 2026 in München. Organisiert und veranstaltet wurde der Termin von unseren Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Energie gemeinsam mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Rund 50 Teilnehmende aus Bauwirtschaft, Planung, Politik und Innovation diskutierten über praxiserprobte Lösungen und neue Wege für eine ressourcenschonende Baupraxis. Auch wir waren mit den EU-Projekten DECORATOR und BAUHALPS vor Ort und erhielten wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen des zirkulären Bauens.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drei Praxisbeispiele aus Bayern: ein Dienstleistungszentrum in Eichstätt aus Recyclingbeton mit 100 Prozent RC-Material, eine Produktionshalle in Alberzell aus Abbruchmaterial und Stampflehm sowie der zirkulär geplante „Loop Markt“ von RATISBONA in Haimhausen.

Die Projekte zeigen, dass zirkuläres Bauen bereits heute möglich ist. Dafür braucht es innovative Planungsansätze, rückbaubare Konstruktionen, passende Rahmenbedingungen und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern durchgeführt und markierte zugleich den Abschluss des Interreg-Projekts RiBa – Recycling in Use.

Mehr über das EU-Interreg-Projekt BAUHALPS

Mehr über das EU-Interreg-Projekt DECORATOR

DECORATOR fördert die zirkuläre Transformation in Architektur und Bau in der Donauregion. Dabei verbindet das Projekt ökologische, technologische, soziokulturelle und wirtschaftliche Perspektiven. BAUHALPS verfolgt einen vergleichbaren Ansatz im Alpenraum und verbindet nachhaltige, technische und ästhetische Lösungen mit den regionalen Besonderheiten und den Bedürfnissen der lokalen Gemeinschaften.