Recycling im Hochbau: Impulse für die Bauwende
Praxisbeispiele aus Bayern zeigen, wie zirkuläres Bauen schon heute funktioniert
21.07.2026
Wie zirkuläres Bauen schon heute in der Praxis funktioniert, zeigte unsere Veranstaltung „Recycling im Hochbau“ am 15. Juli 2026 in München, die wir gemeinsam mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern organisiert haben. Rund 50 Teilnehmende folgten der Einladung, diskutierten mit und nahmen neue Impulse für die Baupraxis mit.
Im Mittelpunkt standen konkrete Projekte, die die Machbarkeit einer Kreislaufwirtschaft im Bau belegen: von einem Dienstleistungszentrum aus Recyclingbeton mit 100 Prozent RC-Material in Eichstätt über eine Produktionshalle aus Abbruchmaterialien und Stampflehm in Alberzell bis hin zum zirkulär geplanten „Loop Markt“ von RATISBONA in Haimhausen nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip.
Deutlich wurde dabei auch, dass zirkuläres Bauen weit mehr als der Einsatz recycelter Materialien ist. Es braucht neue Planungsansätze, passende Rahmenbedingungen und enge Zusammenarbeit zwischen Praxis, Politik und Fachwelt. Genau diese Perspektiven brachten die Beiträge aus Wirtschaft, Planung, Recht und Politik zusammen.
Einen weiteren Beleg für den Fortschritt liefert die von der Zukunftsagentur Bau vorgestellte Online-Innovationslandkarte: Sie macht mit über 100 Bauprojekten und mehr als 200 Expertinnen und Experten sichtbar, dass Kreislaufwirtschaft im Bau längst Realität ist.
Einen ausführlichen Rückblick zur Veranstaltung Recycling im Hochbau lesen Sie hier.
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