Öffentliche Stromerzeugung 2025: Wind und Solar erstmals an der Spitze

Erneuerbare Energien decken 55,9 Prozent des Strommixes – Photovoltaik überholt Braunkohle, Batteriespeicher wachsen deutlich

19.01.2026

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Windkraft und Photovoltaik haben 2025 erstmals gemeinsam die Spitzenposition in der öffentlichen Stromerzeugung in Deutschland erreicht.

Nach Daten von energy-charts.info des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE lag der Anteil erneuerbarer Energien wie im Vorjahr bei 55,9 Prozent.

Stärkster Nettostromerzeuger blieb die Windenergie mit 132 Terawattstunden (TWh), obwohl die Erzeugung witterungsbedingt leicht zurückging. Die Photovoltaik steigerte ihre Stromproduktion um 21 Prozent auf rund 87 TWh und überholte damit erstmals die Braunkohle. Rund 71 TWh Solarstrom wurden ins öffentliche Netz eingespeist, weitere 16,9 TWh direkt verbraucht.

Der Ausbau der Windenergie blieb erneut hinter den Zielen zurück, was wesentlich dazu beitrug, dass die erneuerbare Nettostromerzeugung den angestrebten Wert für 2025 deutlich verfehlte. EU-weit setzte sich der Solarboom fort: Mit 275 TWh lag die Photovoltaik erstmals vor der Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle.

Dynamisch entwickelte sich der Markt für Batteriespeicher. Die Kapazität von Großbatteriespeichern wuchs 2025 um 60 Prozent, insgesamt sind in Deutschland rund 25 GWh installiert. Die Stromerzeugung aus fossilen Quellen stagnierte, während die CO₂-Emissionen der Stromerzeugung auf dem Vorjahresniveau blieben.

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