NIS 2-Umsetzungsgesetz: Das müssen produzierende Unternehmen jetzt wissen

14.01.2026

Seit dem 6. Dezember 2025 ist in Deutschland das Gesetz zur Umsetzung der NIS 2-Richtlinie in Kraft. Es modernisiert das Cybersicherheitsrecht umfassend – mit weitreichenden Folgen auch für Unternehmen des produzierenden Gewerbes.

Was bedeutet das für Sie?

Mit dem Inkrafttreten des NIS‑2-Umsetzungsgesetzes erweitert sich der Kreis der Unternehmen, die gesetzlich verpflichtet sind, ihre IT-Sicherheit zu stärken. Für viele mittelständische Betriebe bedeutet das: Sie müssen prüfen, ob sie unter die neuen Kategorien „wichtige“ oder „besonders wichtige Einrichtungen“ fallen. Wenn ja, kommen zusätzliche Pflichten auf Sie zu – darunter die Registrierung beim BSI, die Einführung eines strukturierten Risikomanagements und die schnelle Meldung von erheblichen Sicherheitsvorfällen. Ziel ist es, die Cyber-Resilienz in Deutschland zu erhöhen und Lieferketten besser abzusichern. Für Ihr Unternehmen heißt das: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Prozesse, Systeme und Verantwortlichkeiten zu überprüfen und anzupassen.

Ihre wichtigsten Schritte

  1. Unser NIS2-White Paper downloaden!
    Sie finden das Dokument hier: ⁣NIS2-Richtlinie: Was Unternehmen jetzt wissen müssen
  2. Prüfen Sie Ihre Betroffenheit
    Gehören Sie zu den „wichtigen“ oder „besonders wichtigen Einrichtungen“?
    Sind Sie im Rahmen der Lieferkette betroffen?
  3. Registrierung im BSI-Portal vorbereiten & durchführen
  4. IT-Sicherheit stärken
    - Risikomanagement und Notfallpläne aufbauen
    - Zertifizierungen wie ISO 27001 oder TISAX nutzen.
  5. Meldewege kennen
    Cybervorfälle müssen künftig schnell gemeldet werden.

Warum jetzt handeln?

Die Bedrohungslage im Cyberraum wächst stetig – auch für kleine & mittelständische Unternehmen. Angriffe auf Produktionssysteme, Lieferketten und sensible Daten können nicht nur zu hohen finanziellen Schäden führen, sondern auch den Geschäftsbetrieb lahmlegen. Mit dem NIS‑2-Umsetzungsgesetz steigen die gesetzlichen Anforderungen deutlich: Wer nicht vorbereitet ist, riskiert Bußgelder, Reputationsverlust und operative Ausfälle. Frühzeitiges Handeln schafft Sicherheit, reduziert Risiken und stärkt das Vertrauen von Kunden und Partnern. Zudem können Sie durch klare Prozesse und Zertifizierungen Wettbewerbsvorteile erzielen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Strukturen aufzubauen, bevor die neuen Pflichten greifen.