Neue EU-Förderaufrufe: Chancen für Energie, Gebäude und nachhaltige Infrastruktur

Aktuelle EU-Calls adressieren zentrale Themen der Energiewende, von Wärmepumpen über urbane Kreislaufwirtschaft bis hin zu klimafreundlicher Mobilität

18.03.2026

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Im Rahmen des aktuellen Fördermonitorings stehen mehrere neue EU-Förderaufrufe zur Verfügung, die insbesondere für die Energiebranche, Kommunen und Unternehmen im Bereich nachhaltiger Technologien relevant sind.

Die Themen reichen von energieeffizienten Wärmelösungen und klimafreundlicher Mobilität bis hin zu Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Klimaanpassung. Viele der Calls fördern Projekte mit starkem Praxisbezug und europäischer Zusammenarbeit.

Relevante Förderthemen für die Energiebranche

Wärmewende & Gebäude

Ein besonders relevanter Call für die Energiewirtschaft ist:

Einreichfrist: 8.10.2026 17:00
Förderquote: meist 70 % (bis 100 % für Non-Profit-Organisationen)

Diese Themen adressieren direkt die Dekarbonisierung des Gebäudesektors und bieten großes Potenzial für Energieversorger, Stadtwerke und Technologieanbieter.

Energie & Mobilität

Auch im Verkehrssektor ergeben sich neue Fördermöglichkeiten:

Einreichfrist: 8.10.2026 17:00
Förderquote: meist 70 % (bis 100 % für Non-Profit-Organisationen)

Hier stehen insbesondere Sektorkopplung, Elektromobilität und intelligente Energiesysteme im Mittelpunkt.

Digitalisierung & Industrie

Für die Transformation der Industrie und urbaner Räume sind folgende Calls relevant:

Einreichfrist: 16.4.2026 17:00
Förderquote: meist 70 % (bis 100 % für Non-Profit-Organisationen)

Diese Themen bieten Anknüpfungspunkte für digitale Energiesysteme, Datenplattformen und Smart Cities.

Klimaanpassung & Naturbasierte Lösungen

Weitere Calls adressieren ökologische und systemische Ansätze:

Einreichfrist: 16.4.2026 17:00
Förderquote: meist 70 % (bis 100 % für Non-Profit-Organisationen)

Diese Themen zeigen die zunehmende Verzahnung von Energie, Umwelt und Infrastruktur.

Die Programme richten sich an Akteure aus EU-Mitgliedstaaten sowie weiteren assoziierten Ländern.