Letter of Intent - dena Studie zu den energiebezogenen Herausforderungen des deutschen Mittelstands und seinen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Start-ups

Unternehmen aus Energiewirtschaft, Industrie und IT suchen vor allem Lösungen für Digitalisierung, Dekarbonisierung und Effizienzsteigerungen, während erfolgreiche Kooperationen mit Start-ups an Bedeutung gewinnen.

23.09.2026

Quelle: Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gemeinnützige GmbH

Der Bedarf an externen Innovationsimpulsen im Bereich Energie und Climate-Tech ist hoch. Die konkreten Bedarfe unterscheiden sich je nach Branche, haben aber einen gemeinsamen Kern – Digitalisierung, Dekarbonisierung, Prozessintegration, Wirtschaftlichkeit und regulatorische Anforderungen.

Stadtwerke sehen vor allem Bedarf bei digitalen Abrechnungsprozessen, innovativen Tarifen, Flexibilität und dezentralen Versorgungsmodellen.

Messstellenbetreiber beschäftigen insbesondere IT-Systeme und Interoperabilität sowie Netzwerke und Kommunikation.

Das produzierende Gewerbe sucht Lösungen für die Elektrifizierung von Produktionsprozessen, Reporting & Compliance sowie digitale Infrastruktur und Steuerungslogik.

Rechenzentren sehen Potenziale insbesondere bei Energiemanagement und ganzheitlicher Optimierung, Abwärmenutzung sowie Effizienzmaßnahmen.

Auch die Zusammenarbeit mit Start-ups wird überwiegend positiv bewertet: 71 % der kooperationserfahrenen Unternehmen schätzen ihre Kooperationen als erfolgreich ein. Besonders wichtig für den Erfolg sind klar definierte Ziele und Rahmenbedingungen, entscheidungsfähige Ansprechpersonen, Management-Unterstützung und ein konkreter wirtschaftlicher Mehrwert.

Die Studie zeigt damit: Der Innovationsbedarf im Mittelstand ist hoch, gefragt sind vor allem Lösungen, die technologische Innovation mit praktischer Systemintegration und wirtschaftlicher Tragfähigkeit verbinden.

Autor: Redaktion Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gemeinnützige GmbH