Hybride Keramik-3D-Drucktechnologie

3. Februar 2026

Ein britisches KMU hat ein hybrides Fertigungsverfahren entwickelt, das keramischen 3D-Druck mit CNC-Bearbeitung für hochleistungsfähige Keramikbauteile kombiniert. Das System ist bereits am Markt verfügbar, verkürzt Entwicklungszeiten und ermöglicht komplexe Bauteile mit hoher thermischer und Verschleißbeständigkeit, auch aus nichtoxidischen "dunklen" Keramiken wie Silizium. Anwendung finden die komplexen Bauteile bseispielsweise in der Automobilindustrie, der Medizintechnik sowie der Luft- und Raumfahrt. 

Vorteile und Innovationen

Das System umfasst einen Pastenextruder, eine Mikrobearbeitungsspindel, eine durchgängige Prozesskette bis zum Sintern und ein KI-gestütztes Defektkorrektursystem zur laufenden Fehlererkennung und -behebung. Es ist modular skalierbar und derzeit für Bauteilgrößen von 300 x 300 x 200 mm ausgelegt.

Gesuchte Partner/ angestrebte Kooperation

Gesucht werden Industrie- und Forschungspartner aus der der Medizintechnik (z. B. Implantat- und Gerätehersteller) oder der Luft- und Raumfahrt (z. B. OEMs und Ausrüstungshersteller) sowie Forschungseinrichtungen, die mit Hochleistungskeramiken und/oder additiver Fertigung arbeiten.
Zusätzlich richtet sich das Angebot an KMU, die additive Fertigung für technische Keramik prüfen möchten, bisher jedoch an hohen Kosten, langen Entbrennzeiten oder Materialbeschränkungen scheitern.
Die Partner sollen technisches Feedback zur Anpassung der Lösung an konkrete Anwendungsfälle liefern, Fertigungsvereinbarungen für Pilotprogramme einschließlich der Bauteilproduktion eingehen und gemeinsam mit dem Unternehmen neue Funktionen und Anwendungsfelder entwickeln. Mögliche Kooperationsformen sind kommerzielle Vereinbarungen mit technischer Unterstützung sowie Forschungs- und Entwicklungskooperationen.

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte unter Angabe der Referenznummer TOGB20251117007 mit uns Kontakt auf.