EU stärkt Kultur- und Kreativbranche in Europa
Das Enterprise Europe Network informiert:
18.06.2026
Europa rückt Kultur- und Kreativwirtschaft stärker in den Fokus: Mit der gemeinsamen Erklärung „Europa für Kultur, Kultur für Europa“ bekräftigen EU-Kommission, EU-Parlament und Rat ihr politisches Engagement für den Schutz, die Förderung und die Unterstützung von Kultur in Europa.
Im Fokus stehen dabei insbesondere:
- künstlerische Freiheit
- kulturelle und sprachliche Vielfalt
- Inklusion
- faire Bedingungen für Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende
Zudem soll die Kultur- und Kreativbranche gezielt bei Finanzierung, Innovation und Kapazitätsaufbau unterstützt werden.
Die Erklärung wurde am Rande der Tagung des Europäischen Rates in Brüssel unterzeichnet. Darin wird einerseits die Rolle der EU beim Schutz kultureller Vielfalt und bei der stärkeren Berücksichtigung kultureller Aspekte in verschiedenen Politikfeldern betont. Andererseits unterstreichen die Institutionen die Bedeutung der Kultur- und Kreativbranche für eine gemeinsame europäische Identität, für die Grundwerte der EU und für die Wettbewerbsfähigkeit Europas.
Die Erklärung basiert auf zwölf Grundprinzipien. Dazu zählen unter anderem der Schutz der künstlerischen Meinungsfreiheit, die Förderung von fairem Entgelt und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen sowie ein ethischer, menschenzentrierter und rechtebasierter Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Auch der Schutz des kulturellen Erbes Europas, etwa durch den Einsatz digitaler Technologien, ist Teil der Vereinbarung.
Für Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft setzt die EU damit ein klares Signal: Kultur wird nicht nur als identitätsstiftender Wert, sondern auch als strategischer Faktor für Innovation, Teilhabe und Wettbewerbsfähigkeit in Europa verstanden.
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Quelle: Europäische Kommission
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