M3i GmbH ist Teil des Gewinnerteams des German Medical Awards 2021

19.01.2022

Teil des Gewinnerteams des German Medical Awards 2021 ist die von Bayern Innovativ 2020 mit dem Innovation Leben-Award ausgezeichnete M3i GmbH. Das Projekt SKIN-ID, welches nun gewürdigt wurde, ermöglicht mittels Künstlicher Intelligenz (KI) eine sichere Echtzeit-Analyse von Gewebeproben zur präzisen und vollständigen Resektion von Hauttumoren in einem einzigen Eingriff.

Die Dienstleistung „MxDB Digitale Biobank“ der Industrie-in-Klinik-Plattform M3i wurde von der Bayern Innovativ GmbH im Jahr 2020 in der Kategorie Gesundheit mit dem Innovation Leben-Award ausgezeichnet, da sie den Zugang zu klinischen Ressourcen wie klinische Daten, klinischen Annotationen und klinische Expertise für die Entwicklung von KI-basierten Medizintechnikinnovationen vereinfacht und beschleunigt. Dies kommt nun dem Projekt SKIN-ID unter der Projektleitung von Frau PD Dr. Daniela Hartmann, Ph.D. (Leitende Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie des Ludwig-Maximilians-Universitäts-Klinikums München und der München Klinik gGmbH) zugute, welchem in der Kategorie "Medical Innovation Practices & Clinics - Diagnostik" der German Medical Award 2021 verliehen wurde.

„Die im Projekt trainierte KI konnte bereits Tumore erkennen, die auch durch Experten auf den ersten Blick nicht einfach zu sehen sind. So könnten intraoperativ Gewebeproben in wenigen Minuten analysiert werden, die normalerweise Tage dauern. Das wäre eine große Hilfe!”

PD Daniela Hartmann Leitende Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie des Ludwig-Maximilians-Universitäts-Klinikums München und der München Klinik gGmbH

SKIN-ID steht für eine innovative, weltweit einzigartige KI-Diagnoseunterstützung zur präzisen Resektion von malignen Hauttumoren mittels konfokaler Laserscanmikroskopie. Dies bedeutet, dass die chirurgische Fachkraft durch die KI-gestützte bildgebende Analyse während der Operation unterscheiden kann, ob das entfernte Gewebe Tumorzellen enthält oder nicht und so der Hauttumor direkt während des Eingriffs präzise entfernt werden kann. Dies hat für Erkrankte den Vorteil, dass auf bisher notwendige multiple Eingriffe verzichtet wird, ihnen lange Krankenhausaufenthalte erspart werden und wichtiges Gewebe insbesondere im Gesicht erhalten wird.

„Wir sind glücklich, Projekte betreuen zu können, die auch eine große Anerkennung von außen erfahren und einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung in der Medizintechnik und Verbesserung der Versorgung leisten.“

Petra Schreiber Projektmanagerin beim Projektträger Bayern mit Schwerpunkt Medizintechnik

Das Projekt SKIN-ID mit den Projektpartnern Vivascope GmbH und dem Klinikum der LMU München wird im Rahmen des bayerischen Verbundförderprogramms Lifescience Medizintechnik (BayVFP LSM) vom bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert und durch uns, den Projektträger Bayern, abgewickelt.

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