Etwa drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts fallen jährlich der Korrosion zum Opfer. In den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken diese Schäden aber erst, wenn es zu spät ist. Der gefürchtete Rostfraß sorgte beispielsweise dafür, dass die Instandsetzung der Gorch Fock dreizehnmal teurer wurde, als ursprünglich geplant, weil sich im Laufe der Arbeiten herausstellte, dass fast der gesamte Schiffsrumpf nicht mehr zu retten war. Die InnCoa GmbH aus Neustadt an der Donau hat sich darauf spezialisiert, solche Gefahren rechtzeitig zu erkennen und ihre Kund*innen entsprechend zu beraten.
Dabei sind keine Lösungen von der Stange gefragt: Abhängig von Einsatzgebiet und Material kommen verschiedene Vorgehensweisen in Betracht. „Wenn etwas auftritt, das übers Alltagsgeschäft hinausgeht, sind wir gefragt“, zeigt sich Prof. Dr. Christoph Strobl, seit November 2021 Geschäftsführer von InnCoa, selbstbewusst. Zur Korrosionsfrüherkennung hat InnCoa eine örtlich aufgelöste Messung entwickelt. Mit dieser lässt sich nicht nur prognostizieren, wie sich Materialien in Zukunft verhalten werden, sondern auch millimetergenau feststellen, ob in der Nähe von Schweißnähten erhöhte Korrosionsgefahr besteht.
Für diese Innovation wurde das Unternehmen, das bereits seit vielen Jahren Partner des Cluster Neue Werkstoffe ist, für den INNOVATION LEBEN AWARD nominiert. Weitere Informationen zur Innovation und zu InnCoa finden Sie in unserem Video. Gleich ansehen!