Bund startet Förderprogramm für Fusions-Hubs in Deutschland
Neue Kompetenzzentren sollen Laser- und Magnetfusion sowie Materialforschung bündeln und den Weg zum Fusionskraftwerk ebnen
31.03.2026
Quelle: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat eine Förderrichtlinie für sogenannte „Hubs für die Fusion“ vorgelegt.
Ziel ist es, zentrale Kompetenzzentren für die Entwicklung von Fusionsenergie in Deutschland aufzubauen.
Geplant sind drei thematische Hubs für Laserfusion, Magnetfusion (Stellarator) sowie Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung. Sie sollen Forschung, Industrie und Infrastruktur enger vernetzen und die Technologiereife entscheidend voranbringen.
Die Initiative ist Teil des Programms „Fusion 2040“ und der Hightech-Agenda der Bundesregierung. Langfristig soll sie die Voraussetzungen für den Bau eines ersten Fusionskraftwerks in Deutschland schaffen.
Gefördert werden sowohl der Aufbau der Hubs als auch konkrete Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Im Fokus stehen unter anderem neue Materialien, Brennstoffkreisläufe und Schlüsseltechnologien für den Betrieb künftiger Fusionsreaktoren.
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss, wobei Unternehmen sich finanziell beteiligen müssen. Die Projekte können bis zu fünf Jahre laufen. Erste Projektskizzen müssen innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung der Richtlinie eingereicht werden.
Mit den Fusions-Hubs will die Bundesregierung ein Innovationsökosystem schaffen, das Forschung, Industrie und Nachwuchsförderung bündelt und die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Bereich der Fusionsenergie stärkt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)