BMWE startet Gebotsverfahren 2026 der CO2-Differenzverträge

Neues Förderprogramm soll Investitionen in klimafreundliche Industrieprozesse beschleunigen

11.05.2026

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat das Gebotsverfahren 2026 für CO₂-Differenzverträge gestartet.

Mit dem Programm sollen energieintensive Unternehmen bei der Umstellung auf CO₂-arme Produktionsverfahren unterstützt werden.

Für die Förderrunde stehen bis zu fünf Milliarden Euro bereit. Gefördert werden unter anderem Projekte aus den Branchen Chemie, Zement, Glas, Metalle und Papier. Die Förderung gleicht Mehrkosten klimafreundlicher Technologien gegenüber konventionellen Verfahren über 15 Jahre aus.

Das Programm wurde nach der ersten Runde 2024 überarbeitet und technologieoffener gestaltet. So sind künftig auch CCU/S-Technologien und reine Prozesswärme-Projekte förderfähig. Zudem wurden Regeln zu Emissionsminderungen und Projektlaufzeiten flexibler gefasst.

Unternehmen können ihre Gebote bis zum 7. September 2026 einreichen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie