Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Logo des Fraunhofer ISC bestehend aus einem grünen Quadrat, welches von weißen Strichen durchzogen ist. Rechts daneben steht in schwarzer Schrift auf weißem Grund "Fraunhofer ISC"

Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Neunerplatz 2
97082 Würzburg
Deutschland
https://www.isc.fraunhofer.de/de/arbeitsgebiete/materialien/glas.html

Rick Niebergall
Leiter Glastechnologie
Tel.: +49 931 4100-252
Per Mail kontaktieren

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Profil

Seit rund 100 Jahren Kompetenz in der Glasforschung und -entwicklung: Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC unterstützt Unternehmen bei der Glasherstellung und -verarbeitung und gibt Ideen für neue Glasanwendungen: mit neuen Rezepturen und Technologien, mit Material- und Prozessentwicklung, mit Analytik und Qualitätssicherung.  Die Abteilung Glastechnologie ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 

Technologie / Forschung

  • Mischtechnik für die Gemengeaufbereitung
  • Schmelzen im Überrandguß (bis zu 2 l Schmelzvolumen) oder im Schachtgußverfahren (bis zu 5 l Schmelzvolumen, auch für optische Gläser im Quarzglastiegel)
  • High-Throughput-Screening Anlage
  • digitaler Zwilling
  • Faserziehen aus Preforms
  • Faserziehen direkt aus der Schmelze
  • definierte Querschnittsreduktion durch das Wiederziehverfahren
  • Mahltechnologie zur Pulverherstellung, versch. Beschichtungstechnologien
  • CAD/CAM Technologie
  • 3D-Druck 

Produkte / (Dienst-)Leistungen

  • Halbzeugherstellung: Fritten, Pulver, Flakes, Faser, Blöcke, Stäbe, Rohre, kundenspezifische Formen
  • Entwicklung von Spezialgläsern und Glaskeramiken wie z. B.: Glaslote, poröses Glas, Feststoffelektrolyte
  • ionenleitende Gläser, bioaktive Gläser, Dentalglaskeramiken, optische Gläser
  • Glas-Charakterisierung inkl. nasschemische Glasanalytik
  • Glasveredelung (Beschichtung und Strukturierung)
  • Anlagenkonzeption und Anlagenbau 

Information

Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC zählt zu den führenden europäischen Materialforschungseinrichtungen für die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Materialien und Technologien. Zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten gehören Batteriematerialien, Glas und Hochtemperaturwerkstoffe, biobasierte, PFAS-freie Lösungen für Verpackungen und Textilien sowie Werkstoffe für Wasserstoffwirtschaft und druckbare Elektronik. Glas, Keramik, Hybridpolymere und Smart Materials sind Schlüsselmaterialien. Digitalisierung und Beschleunigung der Materialentwicklung (Materials acceleration) durch den Einsatz von KI sowie das Design for Recycling stehen im Fokus.

Das Institut hat Standorte in Würzburg, Bayreuth und Wertheim. Es verfügt über umfassende Materialkompetenz und Erfahrung in der Herstellung und Hochskalierung bis hin zum Pilotmaßstab. Dienstleistungen wie Analytik und Charakterisierung, Prozessoptimierung und den Bau von spezifischen Geräten und Anlagen an.