Nach erfolgreichem Verlauf wurde das Projekt Modellregion Oberfranken plangemäß zum 30. November 2016 abgeschlossen.

Die Bayerische Staatsregierung beschloss das Projekt im Rahmen der Förderung des Hochtechnologiestandortes Oberfrankens im Jahr 2013. Für die dreijährige Laufzeit waren Mittel von rund drei Millionen Euro vorgesehen. Projektträger war die Bayern Innovativ GmbH. Die in der Region etablierten Wirtschaftsförderer und Institute, insbesondere die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken in Bayreuth, die Industrie- und Handelskammer zu Coburg sowie die Handwerkskammer für Oberfranken, waren eng eingebunden. Eine enge Zusammenarbeit fand zudem mit dem Innovationszentrum Kronach – IZK statt.

Das Projekt Modellregion Oberfranken führte die Bayern Innovativ GmbH in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie durch. Ziel war eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stärkung des Wirtschaftsstandortes Oberfranken. Aufbauend auf Erkenntnisse aus der Technologie-Roadmap der Fraunhofer-Projektgruppe für Prozessinnovation wurde ein gezielter Technologie- und Wissenstransfer angestoßen, der insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen in der Region ansetzte.

Ergebnisse: Das Projekt setzte wichtige Impulse und brachte die wirtschaftliche Weiterentwicklung in der Region voran. Mit über 200 Unternehmen in Oberfranken führte das Projektteam der Bayern Innovativ GmbH Evaluationsgespräche. Es erstellte 70 Lösungsleitfäden und begleitete 42 Projektumsetzungen. Einige Projekte konnten sehr erfolgreich an weitere Fördermittel herangeführt werden. Neben individuellen Unterstützungsprojekten wurden erfolgreich Vernetzungs- und Kooperationsaktivitäten zwischen Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft initiiert. Eine technologieorientierte Wissensvernetzung beinhaltete auch die Durchführung von Ideenwerkstätten und Kooperations-Veranstaltungen. Ferner wurde anhand der regionalen Unternehmensbedarfe ein Workshop-Konzept erarbeitet, das praxisnah zur betrieblichen Erschließung von Entwicklungs- und Innovationspotenzialen beiträgt.

In der Regel wirkten sich die Projekte direkt auf die Sicherung oder Expansion der gesamten Geschäftstätigkeit aus. Die Modellregion Oberfranken konnte so dazu beitragen, dass zahlreiche Arbeitsplätze in der Region gesichert und Neue geschaffen wurden. Durch die Vermittlung geeigneter Kooperationen konnten in einigen Fällen Investitionen angestoßen werden, die sich langfristig auf mehrere Millionen Euro belaufen werden. Viele weitere Impulse werden erst in Zukunft zur Umsetzung kommen. Hier sind zusätzliche Entwicklungen durch die auf selbstverstärkende Maßnahmen ausgelegten Projektumsetzungen zu erwarten. Die nachhaltige Wirkung in der regionalen Wirtschaft ist bereits jetzt in vielen positiven Rückmeldungen belegt.