Denkfabrik

Mikromobilität

Perspektiven - Chancen - Herausforderungen
22. Juni 2016, Werkstatt 141, Nürnberg

Bildnachweis: die stadt von morgen/Photograph: Hermann Kondermann, 1957/Walberg Urban Electrics GmbH/Fotolia@Alexandr Bognat/BICAR 

Wachsende Urbanisierung damit einhergehende Probleme wie Parkplatzmangel, verstopfte Straßen und tägliche Stauzeiten, verschlechterte Luftqualität einerseits und gesteigertes Bewusstsein für Nachhaltigkeit sowie ein sich änderndes Mobilitätsverhalten andererseits sind nur einige Gründe für das wachsende Interesse an energieeffizienten Kleinstfahrzeugen, den so genannten Mikromobilen. Sie sollen das Fahren innerhalb der Stadt erleichtern und könnten als integraler Bestandteil eines Mobilitätssystems die Lücke zwischen den existenten Mobilitätsangeboten wie Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV und motorisiertem Individualverkehr (MIV) schließen. 

Auch viele etablierte Automobilhersteller und Zulieferer haben das Potenzial der Mikromobilität entdeckt: Mikroelektroauto, Elektrofahrrad, Elektroroller, Scooter, Elektrodreiräder, Elektroeinräder oder auch Hoverboards halten Einzug in das Produktportfolio. Einer Studie von Frost & Sullivan zufolge werden bis zum Jahr 2020 über 150 Kleinstfahrzeuge bei mehr als 25 der weltweit wichtigsten Autohersteller und –zulieferer auf dem globalen Markt für Mikromobilität eingeführt werden.

  • Doch welches Potential steckt tatsächlich in Mikromobilität? – Wo sind ihre Chancen, wo ihre Grenzen?
  • Wie können Unternehmen aus unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette daran partizipieren?
  • Können diese Fahrzeuge einen relevanten Beitrag zur Schließung von Wegeketten und zum nachhaltigen Stadtverkehr leisten? – Wie müssen entsprechende Geschäftsmodelle aussehen?
  • Wie sieht es aus mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen für Mikromobile?
  • Welche Herausforderungen gilt es noch zu lösen, um Mikromobilen zum Durchbruch zu verhelfen?

Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen und mit Experten der Industrie bei unserer Denkfabrik ‚Mikromobilität‘ am 22. Juni 2016 diskutieren.
Die Kombination aus Impulsvorträgen mit (Diskussions-)Fragerunde und anschließendem Workshop bietet eine ideale Gelegenheit, Themen rund um die Mikromobilität zu vertiefen, potenzielle Handlungsfelder zu identifizieren und individuelle Fragestellungen zu erörtern.

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