12. Kooperationsforum

Kleben im Automobilbau

05. Juni 2013, Nürnberger Akademie, Nürnberg

 

Bildnachweis: Dow Automotive Systems, Fotolia, LVDESIGN 

Rund 100 Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft kamen in die Nürnberger Akademie, u.a.:

3M, AUDI, BASF, BMW, Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, Dräxlmaier, Dürr Systems GmbH, Eurocopter, Evonik Industries AG, Fraunhofer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Henkel, MAZDA, SCA Schucker, Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Sika Deutschland GmbH, Technische Universität Dresden, UHU, ...

 

Nachhaltigkeit, Effizienz und Prozesssicherheit mit der Klebtechnik

Nachhaltigkeit wird im Automobilbau insbesondere mit dem verringerten Fahrzeuggewicht und reduziertem CO2 Ausstoß in Verbindung gebracht. Durch den Einsatz geklebter, hochsteifer Strukturen kann das Fahrzeuggewicht erheblich reduziert werden. Zur Realisierung innovativer Leichtbaukonzepte setzen Hersteller daher verstärkt auf Klebstofftechnologien. Ein Auto enthält heute schon rund 15 - 18 kg Klebstoff – Tendenz steigend.

Darüber hinaus kann die Klebtechnik einen wesentlichen Beitrag zur „grünen" Produktion leisten. Durch mehr Effizienz von Produktionsprozessen können Ressourcen intelligenter genutzt und Kosten eingespart werden. Automatisierte Prozesse im Klebstoffauftrag beziehungsweise -abtrag reduzieren die Taktzeit und die Stückkosten. Weiterhin gewährleisten Applikations- und Bearbeitungssysteme eine optimale, reproduzierbare Prozessführung und eine konstante Qualität der Klebstoffapplikation. Besonders wichtig für sichere und robuste Klebeprozesse und somit auch für die Effizienz des Gesamtprozesses sind ein umfassendes Qualitätsmanagement und die Personalqualifizierung.

Weiteres Potential bietet die Einstellung der Klebstoffreaktivität. Hierdurch können Fügezeiten entsprechend angepasst werden, um einen optimalen Produktionsfluss zu gewährleisten.

Auf dem 12. Kooperationsforum „Kleben im Automobilbau“ stellen Automobilhersteller und -zulieferer, u.a. von BMW und Magna, Klebstoffproduzenten sowie Forschungsinstitute innovative Produktentwicklungen und aktuelle Lösungsansätze für mehr Nachhaltigkeit sowie Effizienz und Prozesssicherheit vor.

Durch Kontinuität, Praxisbezug und Innovationsnähe hat sich dieser Industriekreis zu einer gefragten, branchenübergreifenden Plattform für den intensiven Dialog über aktuelle Entwicklungen sowie für den anwendungsorientierten Erfahrungsaustausch entwickelt.

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