Speicher sind Querschnittsthema in der Energieforschung

Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) plädiert dafür, beim siebten Energieforschungsprogramm des Wirtschaftsministeriums Speicher als verbindendes Thema zu berücksichtigen.
nach Quelle: E&M PowerNews, 10. Oktober 2017


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Derzeit sind vom BMWi sieben Forschungsnetzwerke geplant. Ihre Themen: „Erneuerbare Energien (PV/Wind)“, „Gebäude und Quartiere“, „Industrie und Gewerbe“, „Systemanalyse“, „Energetische Biomassenutzung“, „Flexible Energieumwandlung“ und „Stromnetze“. Eine Einbeziehung von Speichertechnologien als Querschnittsthema in alle diese Netzwerke ist laut BVES wichtig, weil Energiespeicher ein verbindendes und ein zentrales Element in der Energietechnik sind.Ein eigenes achtes Forschungsnetzwerk zum Thema Energiespeicherung sei hingegen nicht sinnvoll.

Einen Forschungsbedarf bei den Speichern gibt es, um ihre Kosten zu senken, die Effizienz zu steigern, die Zuverlässigkeit und Sicherheit zu erhöhen und die Integration der Speicher in das Energiesystem der Zukunft zu ermöglichen. Durch das Einbeziehen in die Themen aller Forschungsnetzwerke können Speicher außerdem in konkreten Anwendungen erforscht und weiterentwickelt werden, betont der Verband.


Autor: Armin Müller