Ausbauoffensive Erneuerbare Energien

SWM Strategie ist der richtige Weg
nach Quelle: Presseinformation Stadtwerke München GmbH, 22. November 2016

Die Stadt München hat die Zeichen der Zeit erkannt. Sie setzt sich dank ihres kommunalen Energie- und Infrastrukturunternehmens Stadtwerke München (SWM) an die Spitze des Klima- und Umweltschutzes. Die SWM sind Gestalter der Energiewende. Denn die SWM setzen die Energiewende ganzheitlich um. Im Rahmen ihrer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien forcieren sie die erneuerbare Energienutzung im Strom- wie auch im Wärmebereich. Denn nur wenn Strom und Wärme regenerativ erzeugt werden, kann die Energiewende gelingen.

Die Ziele der SWM:  
    • Bis 2025 wollen die SWM so viel Ökostrom in eigenen Anlagen produzieren, wie ganz München benötigt. München wird damit weltweit die erste Millionenstadt sein, die dieses Ziel erreicht! Bereits 2008 haben die SWM damit begonnen, ihre Ausbauoffensive Erneuerbare Energien umzusetzen. Sie stellen hierfür ein Budget von 9 Milliarden Euro zur Verfügung.
    • Um die Energiewende auch im Wärmemarkt zu erreichen, haben die SWM 2012 eine Fernwärme-Vision entwickelt: Bis 2040 soll München die erste deutsche Großstadt werden, in der Fernwärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Den wesentlichen Beitrag für die Ökowärme wird Geothermie liefern.

Die Münchner Wärmewende muss langfristig und geplant erfolgen.

Die SWM verfolgen ihre Fernwärme-Vision und wollen die Münchner Fernwärme bis 2040 aus rein regenerativen Quellen speisen. Für diesen Zeitraum sprechen technische, organisatorische wie auch finanzielle Gründe. Erwin Knapek, der Präsident des Bundesverbands Geothermie, bestätigt die langfristig angelegte Strategie der SWM. Das weiß er auch aus eigener Erfahrung – denn er war „deutscher Geothermie-Pionier“ mit der Anlage in Unterhaching. „Für den Umbau der Fernwärmeversorgung ist im Sinne der Stadt wie auch der Kunden ein längerfristiger Zeitraum notwendig. Als Verbandspräsident wie auch durch meine Arbeit vor Ort kenne ich die Probleme, die sich insbesondere beim verkehrsbehindernden Umbau von Fernwärmeleitungen und bei der Umsetzung von Erdwärmeprojekten ergeben. Man muss Geothermie-Anlagen sehr sorgfältig planen und Lerneffekte für künftige Projekte nutzen. Es bedarf weiter einer gewissenhaften und gründlichen Durchführung. Geeignete Dienstleister und Gerätschaften für innerstädtische Tiefbohrungen gibt es nur wenige, auch das spiegelt sich in den Zeitplänen wider. Aus meiner Sicht beschreiten die SWM den richtigen Weg – nicht umsonst nehmen sie hier schon heute deutschland- und weltweit eine absolute Spitzenposition ein.“

 

Weiterer Informationen:
https://www.swm.de/