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Aktuelle EU-Projekte


Pilotprojekt Ultra-Schnellladung für Elektroautos startet

Mit der neuesten Generation von Ultra-Schnellladestationen für Elektroautos stärkt die europäische Industrie ihre Technologieführerschaft und baut diese weiter aus

  • Ultra-Schnellladung an TEN-T Netzwerk-Korridoren in Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden
  • Reduktion der Ladezeit für 300 km Reichweite von 1,5 Stunden auf 20 Minuten
  • Gesamtinvestitionsvolumen von rund 13 Mio. EUR,
  • Kofinanzierung von 6.5 Mio. EUR durch die “Connecting Europe Facility” der Europäische Union

Das Projekt „Ultra-E“ setzt einen weiteren wichtigen Meilenstein für Elektromobilität und die damit verbundene umweltfreundliche Zukunft des Verkehrssektors. Die Projektpartner haben sich zum Ziel gesetzt, als Vorreiter in Europa ein Netzwerk von 25 Ultra-Schnellladestationen mit CCS-Stecker und einer Ladeleistung von bis zu 350 kW an TEN-T Netzwerk-Korridoren zu errichten. Das Ultra-Schnellladenetzwerk wird die Niederlande, Belgien, Deutschland und Österreich e-mobil verbinden. Ein weiteres Ziel ist es, die Ultra-Schnellladetechnologie für PKWs, Busse und Nutzfahrzeuge (inklusive intermodalen Services) zu testen.

Das Projektkonsortium setzt sich aus einer breiten Allianz aus Energieunternehmen, Fahrzeugherstellern, Automobilzulieferern, einer Roaming-Plattform und öffentlichen Institutionen zusammen. Die folgenden Partner bündeln ihre Kräfte, um Ultra-E bis Ende 2018 umzusetzen: Allego BV (Koordinator), Allego BVBA, Allego GmbH, VERBUND AG / SMATRICS, Bayern Innovativ GmbH, Audi AG, BMW AG, Magna, Renault S.A, und Hubject GmbH. 
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Emma Costa, costa@bayern-innovativ.de, Tel. 0911-20671175.

 

e-MOTICON: Kommunale Ladeinfrastruktur im Alpenraum 

Das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt e-MOTICON (e-MObility Transnational strategy for an Interoperable COmmunity and Networking in the Alpine Space”) soll die lokale Verwaltung im Alpenraum befähigen, die Verbreitung der Elektromobilität vor Ort zu unterstützen und vor allem die Ladeinfrastruktur für Einwohner und Reisende nachhaltig zu verbessern. Dieses Ziel soll mit einer fundierten Analyse der politischen und wettbewerblichen Rahmenbedingungen, die Zusammenführung der bisher existierenden technologischen Lösungen und anhand konkreter Piloten im Projekt vorangebracht werden.

Das Projekt wurde von der italienischen RSE - Ricerca sul Sistema Energetico (Mailand) im 2. Call des Alpenraumprogramms Interreg V B 2014-2020 eingereicht, als Lead Partner eines Konsortiums aus verschiedenen Organisationen aus Bayern, Österreich, Slowenien und Frankreich. Bayern Innovativ GmbH ist Partner im Projekt, zusammen mit anderen bayerischen Organisationen wie die B.A.U.M. Consult GmbH, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgaden und die Hochschule Kempten. Das Projekt wird bis April 2019 laufen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Dr. Borris Haupt, haupt@bayern-innovativ.de, Tel. 0911-20671175.

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Abgeschlossene EU-Projekte

CENTRAL EUROPEAN GREEN CORRIDORS

Einführung eines Schnellladenetzwerks für Elektrofahrzeuge in Mitteleuropa

Das Projekt "Central European Green Corridors" wurde durch die Europäische Kommission aus den Mitteln der Trans-Europäischen Netze im Transportbereich gefördert. Ziel des Projekts war, bis Ende 2015, eine Schnellladenetz für Elektroautos im Zentral Europa zu bauen und damit ein grenzüberschreitendes Fahren nahtlos und komfortabel möglich machen. Insgesamt wurden 115 Schnellladestationen in Multi-Standard-Technologie mit AC/Typ 2, DC/Combo 2 sowie DC/CHAdeMO Anschlüssen gebaut, hauptsächlich in Österreich, Slowakei und Slowenien mit zusätzlichen Ladestationen in Kroatien und Bayern.

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