Mit Strom vorankommen

Verbrennungsmotoren sind im Automobilsektor nicht länger das Maß aller Dinge.
nach Quelle: Pressemitteilung BINE Informationsdienst, 15. Februar 2017

Elektrische Antriebe haben begonnen, sich auf dem Markt zu etablieren. Das neue BINE-Themeninfo „Elektromobilität“ (I/2017) stellt aktuelle Forschungsergebnisse zu Technik und Wirtschaftlichkeit vor. Im Mittelpunkt stehen dabei die Batterie- und Brennstoffzellentechnik, verwendete Materialien und die Auswirkungen einer wachsenden Elektromobilität für das Stromnetz.

Die Technik der Elektromotoren ist ausgereift. Sie besitzt einen hohen Wirkungsgrad und arbeitet robust und wartungsarm. Doch zur Verbreitung der Elektromobilität fehlen effiziente elektrochemische Speicher und eine flächendeckende Infrastruktur. Batterie-Experten sind sich einig, dass vor allem bei Lithium-Ionen-Akkus weitere Energiedichte-Steigerungen bis zu einer Verdopplung gegenüber dem heutigen Stand möglich sind. Das neue BINE-Themeninfo „Elektromobilität“ beleuchtet die Stärken und Schwächen des Batterie-, Brennstoffzellen- und Hybridantriebs. Fachleute gehen davon aus, dass die verschiedenen Systeme mittelfristig auf dem Markt koexistieren.

Sind Elektrofahrzeuge an das Stromnetz angeschlossen, können Sie zu virtuellen Speicherkraftwerken zusammengefasst werden. Diese nehmen überschüssige Energie auf und speisen sie bei Bedarf teilweise ins Netz zurück. Die BINE-Publikation erklärt das Vehicle-to-Grid-Konzept und stellt verschiedene Forschungsvorhaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Thema vor. Zentrale Frage dabei: Wie ist die Gesamtwirkung der Elektromobilität auf das Energiesystem und auf das Potenzial zur CO2-Vermeidung?

 

Weitere Informationen:
http://www.bine.info/