SuedLink: TenneT und TransnetBW reichen Antragsunterlagen bei Bundesnetzagentur ein

Antrag enthält Alternativen zu möglichen Erdkabel-Korridoren, die gleichrangig untersucht werden und eröffnet Bundesfachplanung unter Leitung der Bundesnetzagentur.
nach Quelle: TenneT TSO GmbH, 17. März 2017

Antragseinreichung mit SuedLink-Team
Bildquelle: TenneT TSO GmbH

 
Bayreuth und Stuttgart, 17. März 2017. Die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und TransnetBW haben heute für den ersten Abschnitt von SuedLink den Antrag auf Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur eingereicht.
„Mit dem Einreichen des Antrags bringen wir eines der zentralen Projekte für das Gelingen der Energiewende, die Windstromleitung SuedLink, auf den Weg. Sichere Netze sind die Voraussetzung für eine stabile Stromversorgung und damit Grundlage einer funktionierenden Wirtschaft und Gesellschaft“, erklärte Lex Hartman, Mitglied der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH.  
 
„Das Einreichen der Antragsunterlagen auf Bundesfachplanung mit einem Netz an möglichen Erdkabel-Korridoren ist erst der Auftakt des Genehmigungsverfahrens. Im Rahmen des formellen Verfahrens werden jetzt alle Korridore gleichberechtig detailliert vor Ort untersucht“, erläuterte Dr. Werner Götz, Vorsitzender der Geschäftsführung der TransnetBW.  
 
Alle Korridore werden, unabhängig von ersten Bewertungen, in den kommenden Jahren von erfahrenen Planungsbüros weiter untersucht. Erst nach Abschluss der Bundesfachplanung - voraussichtlich Ende 2018 - wird ein 1.000 Meter breiter Erdkabel-Korridor von der Bundesnetzagentur für die weitere Planung verbindlich festgelegt. Im sich daran anschließenden Planfeststellungsverfahren wird dann der genaue Verlauf des Erdkabels innerhalb dieses Korridors gesucht.  
 
Die zahlreichen Hinweise von Gemeinden, Bürgern und Verbänden, die TenneT und TransnetBW im Rahmen der informellen Beteiligungsphase erhalten haben, sind in den Antrag eingeflossen. Sie wurden von den Planungs- und Gutachterbüros ausgewertet und, wenn möglich, in die Planung eingearbeitet. So konnte das Netz an 28 Stellen angepasst werden, um die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt weiter zu reduzieren.  
 
TenneT und TransnetBW setzen auch im formellen Verfahren auf transparente Information und einen kontinuierlichen Austausch mit Politik und Bürgern. Bevor die Bundesnetzagentur Antragskonferenzen im Rahmen des Verfahrens zur Bundesfachplanung in den einzelnen Bundesländern einberuft, werden die Vorhabenträger in den von SuedLink berührten Landkreisen in Antragsworkshops über die Inhalte des Antrags sowie die Beteiligungsmöglichkeiten im formellen Verfahren informieren.
 
Sobald die Termine feststehen, werden sie auf den Projektwebseiten suedlink.tennet.eu sowie www.transnetbw.de/suedlink in den Veranstaltungskalendern veröffentlicht.    
 
Den vollständigen Antrag fnden Sie hier:
 
Weitere Informationen: http://www.tennet.eu/de/#&panel1-1