Startschuss für Förderinitiative Energiewende im Verkehr

Mit dem Startschuss für die Förderinitiative „Energiewende im Verkehr: Sektorkopplung durch die Nutzung strombasierter Kraftstoffe“ werden die Energiewirtschaft, der Verkehrssektor und die maritime Wirtschaft technologisch und innovationspolitisch enger v
nach Quelle Presseinformation BMWi, 27. Februar 2017

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellt für die kommenden drei Jahre rund 130 Millionen Euro bereit und setzt damit Anreize für die Nutzung von Synergien durch Forschung und Entwicklung in ambitionierten Innovationsprojekten mit systemorientiertem Charakter.

Der Fokus der Förderbekanntmachung liegt auf Forschungsprojekten zur Herstellung und Nutzung von alternativen, strombasierten Kraftstoffen und der Einbindung der neuen Technologien in die Energiewirtschaft. Die Nutzung der strombasierten Kraftstoffe kann in Pkw, Lkw, Schiffen, Baumaschinen oder in stationären Industriemotoren erfolgen. Ausgehend von einem sektorübergreifenden Ansatz fördert das BMWi auch Forschung und Entwicklung für maritime Systeme mit synthetischen Kraftstoffen und für Smart Microgrids in Hafengebieten.

Staatssekretär Beckmeyer: "Mit der neuen Förderinitiative setzen wir gezielt auf die Verknüpfung von innovativen Energie- und maritime Technologien. Damit bringen wir die Energiewende im Verkehr voran. Zugleich eröffnet der Einsatz CO2- und schadstoffarmer Verbrennungsmotoren neue Chancen für die deutsche Industrie."

Mit der Administration der Fördermaßnahme hat das Ministerium den Projektträger Jülich (PtJ) und den Projektträger TÜV Rheinland (PT TÜV) beauftragt. Nähere Informationen hierzu sind auf den Internetseiten der Projektträger abrufbar: PtJ und PT TÜV.