aCar mobility – ein Mobilitätskonzept für Afrika

Gemeinsames Projekt von TUM und Cluster Automotive wird auf der IAA 2017 präsentiert
Quelle: TUM, Juli 2017

Hilfe zur Selbsthilfe für Afrika: Wie die Mobilität dazu beitragen kann, zeigt die Technische Universität München (TUM) auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2017. Das Konzept des E-Fahrzeugs für Subsahara Afrika wird mit dem Prototyp des Projekts aCar mobility vorgestellt.

Verschiedenen Lehrstühle der TUM bündeln ihre Kompetenzen und arbeiten gemeinsam mit Instituten deutscher und afrikanischer Universitäten sowie Partnern und Unterstützern aus der Industrie an dieser Herausforderung. Mit der Bereitstellung von Mobilität durch das multifunktionale Fahrzeug können ländliche Regionen besser an Städte angebunden werden und erhalten dadurch leichteren Zugang zu Arbeit, Märkten, Bildung und medizinischer Versorgung. Um diese Ansprüche zu erfüllen, ist das Fahrzeug geländetauglich, mit einem Elektromotor nachhaltig betrieben und kann vor allem vor Ort zu einem günstigen Preis hergestellt und verkauft werden – das macht ihn nicht nur für Afrika perfekt, sondern auch für jeden Nutzer, der ein robustes, geländetaugliches Fahrzeug für spezielle Einsatzzwecke sucht.

Erprobt wurde das Konzept mit einem ersten Prototyp auf Testgeländen in München und letztendlich auch in der Region Ashanti in Ghana. Erkenntnisse und Potenziale sind im zweiten Prototypen umgesetzt – dem Fahrzeug, welches auf der IAA ausgestellt wird.

Das Projekt wird auch von Bayern Innovativ mit dem Cluster Automotive unterstützt. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie Bayern Innovativ mit seinen Dienstleistungsangeboten Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt. Auch in anderen Projekten arbeiten die TUM und Bayern Innovativ eng zusammen, beispielsweise bei der jährlich stattfindenden Conference on Future Automotive Technology – für 2018 am 8./9. Mai in Fürstenfeldbruck.

IAA - Stand: Halle 4.1., A11

Der erste Prototyp (P1) unterwegs auf Erprobung in der Region Ashanti, Ghana.

Quelle: TUM