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Kreislaufwirtschaft - Gelebte Nachhaltigkeit

Themen der Beilage am 25. Oktober im Handelsblatt:

Ressourcenschutz
Materialien
Produktionsprozesse
Ökodesign
Transport und Logistik
Recycling
waste to energy

Eine nachhaltige Wirtschaft misst der Schonung natürlicher Ressourcen eine große Bedeutung bei und ermöglicht die Schaffung geschlossener Stoffkreisläufe. Ein moderner Umgang mit Abfall ist ein sehr wichtiger Teil davon. Er sorgt dafür, dass anfallende Abfälle erneut verwendet oder möglichst hochwertig verwertet werden.

Ziel ist es, die der Natur entnommenen Materialien möglichst intensiv zu nutzen, um Ressourcen einzusparen und Abfälle zu vermeiden. Angestrebt wird dabei, das Wirtschaftswachstum und die mit der Abfallerzeugung verbundenen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu entkoppeln. Wurde der Müll früher einfach auf Deponien abgekippt, haben wir heute eine hoch technisierte Kreislaufwirtschaft mit spezialisierten Unternehmen und gut ausgebildeten Beschäftigten. Innovative Verfahren und Technologien ermöglichen es, Rohstoffe aus dem Abfall umfassend und effizient in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen. Schon zu Beginn des Produktlebenszyklus sind hier Hersteller und Verkäufer eines Produkts gefragt.

Es wird gezeigt, wie sich die Hersteller schon in der ersten Lebensphase einer Ware mit Umweltwirkungen und möglichen Risiken auseinandersetzen und gemeinsam mit anderen Beteiligten – den Vertreibern, Konsumenten, Entsorgern und Recyclingunternehmen Systeme schaffen, die negative Umweltauswirkungen minimieren und die erneute Nutzung der Güter und Materialien ermöglichen. Der Leser erfährt wie aus Verschwendung Wertschöpfung wird, und wie Unternehmen und die Gesellschaft aus der Kreislaufwirtschaft enorme Vorteile ziehen. Auf einer Reise durch die gesamte Kreislauf-Infrastruktur dient diese Publikation als Wissensquelle, Vermittler und Berater auf dem Weg zu gelebter Nachhaltigkeit.