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Workshop

Chancen der additiven Fertigung für KMU

FabLab-Bayreuth e.V., Bayreuth
24. März 2015

Zur Herstellung dreidimensionaler Werkstücke bieten sich subtraktive oder additive Verfahren an. Bei den subtraktiven wird aus einem „Materialblock“ durch Verfahren wie Schneiden, Fräsen, Bohren, Drehen oder Schleifen überflüssiges Material entfernt und so die Geometrie des Bauteils aufgebaut. Allerdings ergeben sich hier Herausforderungen im Bereich der Komplexität der Bauteile.

Bei additiven Verfahren bzw. bei der additiven Fertigung hingegen wird das Bauteil schichtweise aufgebaut und erlaubt einen höheren Grad an Komplexität im Herstellprozess zu realisieren. Heute wird die additive Fertigung insbesondere da eingesetzt, wo Prototypen oder Kleinserien benötigt werden, wie z. B. im Maschinenbau. So entfällt bei additiv gefertigten Formen das manuelle Entgraden und es lässt sich eine höhere Passgenauigkeit realisieren. Auch Kleinserien können mit diesem Verfahren hergestellt werden, wie das Beispiel der Kampfjets F-18 von Boeing zeigt. Hier sind bereits 86 Lasersinterteile serienmäßig verbaut. Darüber hinaus erübrigt sich im Industriedesignprozess die aufwendige manuelle Anfertigung von Prototypen.

Im Workshop wird der Stand der Technologie des 3D-Druck bzw. der additiven Fertigung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und anhand von Impulsvorträgen erläutert. Durch den offenen Moderationsstil und die interaktive Methodik des World Café werden die Teilnehmer zu einer intensiven Diskussion angeregt, in der sie sich eine konkrete Vorstellung erarbeiten, welche Potenziale durch den Einsatz dieses Verfahren im eigenen Unternehmen existieren.

Themenschwerpunkte:

Zielgruppe: