Sie waren hier: http://www.bayern-innovativ.de/cnw/projekte

Projekte

Mess- und labortechnische Plattform
in der Kunststoffregion Weißenburg-Gunzenhausen

In 2010 hat die Bayern Innovativ GmbH gemeinsam mit dem Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen und engagierten Unternehmen der Kunststoffbranche aus dem Landkreis das ZIM-Netzwerk "k-messwerk - mess- und labortechnische Plattform Weißenburg-Gunzenhausen" eingerichtet. Die Ziele der Netzwerkpartner lagen in der Vernetzung in der Entwicklung und Durchführung gemeinsamer mess- und labortechnischer Dienstleistungen sowie in der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsstärke. Nachdem die Förderung des Netzwerkes zweimal erfolgreich verlängert wurde, lief sie in 2015 aus. Aufgrund des großen Nutzens, den die beteiligten Partner aus k-messwerk ziehen, konnte das Netzwerk erfolgreich in ein industriegetragenes Netzwerk überführt werden, dessen Management weiterhin dem Cluster Neue Werkstoffe unterliegt. Zum Netzwerk gehören neben den Unternehmen auch zwei Bildungseinrichtungen sowie ein Technologie- und Studienzentrum.

Das Netzwerk verfügt nach seiner nachhaltigen Etablierung über besondere Kompetenzen in der Entwicklung, Vermarktung und Durchführung mess- und labortechnischer Dienstleistungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei im einfachen Zugang zu einzelnen Dienstleistungen und in der schnellen und einfachen Abwicklung von Transaktionen.

Besondere Kompetenzen bestehen auch in der Entwicklung neuer mess- und labortechnischer Verfahren (FuE-Kompetenz) sowie im Betrieb mess- und labortechnischer Einrichtungen. Eine weitere, wichtige Kompetenz ist die gemeinsame Entwicklung bedarfsgerechter Qualifizierungsprogramme für mess- und labortechnisches Personal.

Weitere Informationen: http://www.bayern-innovativ.de/k-messwerk

 

ZIM-Netzwerk WiProNa - Wir produzieren Nachhaltigkeit

Das WiProNa-Netzwerk konnte im Oktober 2014 als gefördertes ZIM-Netzwerk etabliert werden, das Management hat der Cluster Neue Werkstoffe übernommen.

Das WiProNa-Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, geschlossene Wertstoffkreisläufe zu entwickeln und technologische Entwicklungen anzugehen.

Im Fokus stehen neue Recyclingtechnologien, mit denen neue Ausgangsmaterialien und bisher schwer recycelbare Kunststoffverbindungen, Verbundmaterialien und Textilien aus den Bereichen Medizintechnik, Bau, Logistik, Automotive und Textiltechnik für die Wiederverwertung erschlossen werden können. Bei der Herstellung nachhaltiger Produkte soll die Ressourceneffizienz von der Konstruktion, Produktion über die Rücknahmelogistik bis hin zum Recycling berücksichtigt werden.

Die Netzwerkunternehmen erlangen Kompetenzen für die Entwicklung nachhaltiger Produkte sowie die Gewinnung und den Einsatz von Recyclingmaterialien. Mit der Verbesserung der Ressourceneffizienz und der Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen werden ökologische und ökonomische Potenziale erschlossen und somit die Innovationskraft und Marktposition der Unternehmen gestärkt.

Weitere Informationen: http://www.bayern-innovativ.de/wiprona

STEIN: Netzwerk Naturstein Altmühlfranken

Mit dem sogenannten „Netzwerk Naturstein Altmühlfranken“ wollen die Natursteinbetriebe der Region, die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt sowie die Kommunen der „STEINreichen5“ – Langenaltheim, Mörnsheim, Pappenheim, Solnhofen und Treuchtlingen –  die vorhandenen Kompetenzen in der Natursteinindustrie bündeln und durch Vernetzung eine verbesserte Zusammenarbeit erreichen. Seit Gründung 2015 ist der Cluster Neue Werkstoffe für das Netzwerkmanagement verantwortlich. 

Naturstein aus Bayern war und ist als beliebtes Baumaterial ein Exportschlager. Gerade in Altmühlfranken sind mit den beiden Natursteinwerkstoffen Jurakalkstein und Solnhofer Plattenkalk weltweit bekannte Materialien beheimatet. Eine „steinreiche“ Industrieregion also, deren Potenziale professionell vernetzt werden sollen. Kooperation, Technologietransfer, öffentliche Wahrnehmung und Fachkräftegewinnung sind die wesentlichen  Ziele der sechs Gründungs-Unternehmen Franken-Schotter GmbH & Co. KG, Max Balz GmbH & Co., Johann Stiegler KG, Schotter- und Steinwerk Weißenburg GmbH & Co. KG, Vereinigte Marmorwerke Kaldorf GmbH und die Solnhofen Stonegroup GmbH.

Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie

Das im Januar gestartete Cross-Cluster-Projekt des Umweltcluster Bayern, des Clusters Energietechnik und des Clusters Neue Werkstoffe wird dazu beitragen, energie- und ressourceneffiziente Lösungen für die Entsorgung und das Recycling von mineralischen Bauabfällen in Bayern zu etablieren. Bislang war insbesondere das Thema Energieeffizienz zukunftsweisend für die Bauwirtschaft. Allerdings muss ein Umdenken im gesamten Bauwesen erfolgen: Ein abbruchreifes Gebäude darf nicht als Abfallprodukt gesehen werden, sondern als wertvolle Ressourcenquelle. Zukünftig müssen verstärkt schadstofffreie Bauprodukte eingesetzt werden, der effiziente Einsatz von knappen Ressourcen gefördert werden sowie auf eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft Wert gelegt werden – nur so können die Ziele des Klima- und Ressourcenschutzes auch im Bauwesen umgesetzt werden. Dies erfordert die Vernetzung verschiedener Branchen (im Cross-Cluster-Projekt sind dies die Baubranche, der Werkstoffsektor, Energietechnik und Umweltwirtschaft), um gemeinsam innovative und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.
Das Projekt verfolgt das Ziel energie- und ressourceneffiziente Lösungen für die Entsorgung und das Recycling von mineralischen Bauabfällen in Bayern zu etablieren.

Projektphasen

Projektlaufzeit

01.01.2018-31.12.2018