dena-Umfrage: Jedes zweite deutsche Unternehmen nutzt digitale Technologien zur Erhöhung seiner Energieeffizienz

Kuhlmann: Digitalisierung ist wichtiger Katalysator für innovative Geschäftsideen im Bereich Energieeffizienz
nach Quelle: Presseinformation dena, 10. März 2017
Für knapp drei Viertel (74%) der Unternehmen in Deutschland ist die Digitalisierung derzeit ein relevantes Thema. In rund der Hälfte (51%) der Unternehmen kommen digitale Lösungen und Produkte bereits zum Einsatz, um die eigene Energieeffizienz zu steigern. Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag der "Plattform Digitale Energiewelt" der Deutschen Energie-Agentur (dena) unter 518 Unternehmen.
 
"Die Ergebnisse zeigen, wie eng die Themen Digitalisierung und Energieeffizienz in der Praxis miteinander verknüpft sind. Die Digitalisierung bietet Unternehmen aller Größen und Branchen neue Möglichkeiten, ihre Energieverbräuche deutlich einfacher und präziser zu erfassen, zu analysieren und zu optimieren. Dadurch können Unternehmen ihre Energieeffizienz effektiv steigern, woraus in der Summe ein großer Mehrwert für die Energiewende entstehen wird", erklärt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. "Die Digitalisierung hat eine Katalysatorfunktion für innovative Geschäftsideen auf dem Gebiet der Energieeffizienz. Dies sollten wir nutzen, um neue digitale Lösungen und Energiedienstleistungen zu entwickeln", so Kuhlmann weiter.
 
Über die Plattform Digitale Energiewelt
 
Die dena treibt die Marktentwicklung für Energieeffizienz im digitalen Zeitalter unter anderem mit der Plattform Digitale Energiewelt voran. Hier tauschen sich Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Fachöffentlichkeit über die Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien aus und entwickeln zukunftsfähige Lösungsansätze, Handlungsstrategien und Geschäftsmodelle für die Digitalisierung der Energiewelt. Die Plattform vernetzt Akteure aus der Energiewirtschaft und angrenzenden Bereichen wie Mobilität, Wärme, Gebäudeautomatisierung, IT, Logistik und Finanzwirtschaft.
 
Die Plattform wird unter der Leitung der dena aktuell gemeinsam mit folgenden Projektpartnern durchgeführt: 50Hertz Transmission, ARGE Netz, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Digital Energy Solutions, enercity der Stadtwerke Hannover, European Energy Exchange AG (EEX), Fichtner Consulting, Haselhorst Associates, Huawei Technologie Deutschland, ista Deutschland, Kisters AG, Joschka Fischer & Company, m3 management consulting, P3 Group, RheinEnergie, SAG Group, SAP SE Walldorf, Siemens AG, Stromnetz Berlin, TenneT TSO, TransnetBW, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Verband kommunaler Unternehmen (VKU), Viessmann und Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Als Berater fungieren Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge (Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln), Dr. habil. Christian Growitsch (Universität Hamburg), Prof. Dr. Andreas Löschel (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Ewald Woste.