Konsultationen für Erdkabeltrassen gestartet

Die Bundesnetzagentur hat den Entwurf eines weiteren Positionspapiers für Stromleitungen in Gleichstromtechnologie vorgestellt, für die der gesetzliche Erdkabelvorrang gilt.
nach Quelle: E&M PowerNews, 25. Januar 2017

m die Akzeptanz von Netzausbauprojekten zu vergrößern, sollen bestimmte Gleichstrom-Übertragungstrassen künftig vorrangig als Erdkabelprojekte statt als Freileitungen umgesetzt werden. „Der Ausbau des Stromnetzes nimmt Fahrt auf“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Es sei deshalb umso wichtiger, die rechtlichen und methodischen Anforderungen an die Planung zu konkretisieren. Im Rahmen einer Methodenkonferenz hat die Bundesnetzagentur deshalb rechtliche und methodische Anforderungen für die Antragsstellung entsprechender Erdkabeltrassen diskutiert. Von den Teilnehmern hat die Behörde dabei wichtige Hinweise erhalten. Zudem hatte sich die Netzagentur bereits im letzten Jahr mit den planerischen Anforderungen an die Anträge für Stromleitungen mit Erdkabelvorrang beschäftigt und die Unterlagen, die die Übertragungsnetzbetreiber im Anschluss an die Antragskonferenz einreichen müssen, konkretisiert. In einem neuen Entwurf eines Positionspapiers wurden die Fakten nun zusammengefasst.

Das Positionspapier ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter www.netzausbau.de abrufbar. Stellungnahmen können in diesem Beteiligungsverfahren noch bis zum 13. Februar abgegeben werden. Im Anschluss wird die Bundesnetzagentur die Rückmeldungen bei der endgültigen Fertigstellung des Positionspapiers einfließen lassen und das fertige Papier veröffentlichen.

Autor: Kai Eckert

Zum Positionspapier:
https://www.netzausbau.de/SharedDocs/Termine/DE/Konsultationen/2017/170116_Konsultation_8er-Positionspapier_EK.html