Green Building: HypoVereinsbank bezieht modernisierten Turm in München

Dank einer neuen Gebäudehülle und moderner Gebäudetechnik spart die runderneuerte Zentrale der HypoVereinsbank in München jetzt die Hälfte ihres bisherigen Wärmebedarfs ein.
nach Quelle: Presseinformation HypoVereinsbank, 17. März 2016

Nach einer rund dreijährigen Umbauzeit sind Vorstand und Mitarbeiter der HypoVereinsbank in den HVB-Tower eingezogen. Damit ist das seit 2006 unter Denkmalschutz stehende 114 m hohe Gebäude am Münchner Arabellapark nun auch die Unternehmenszentrale der HypoVereinsbank

Das Gebäude der HypoVereinsbank präsentiert sich als klimaeffizientes Green Building mit modernen Arbeitswelten. Bild: HypoVereinsbank / HGEsch

Die Sanierung des HVB-Towers ermöglicht im Rahmen des zertifizierten Umweltmanagementsystems der Bank eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs. Dieser wird für den laufenden Betrieb auf 50 Prozent für die Heizenergie und über 25 Prozent für die Stromversorgung prognostiziert. Der Wasserverbrauch reduziert sich durch die Verwendung von Regenwasser, der Heiz- und Kühlenergiebedarf durch die Nutzung von Geothermie. „Unser Anspruch war es, Denkmalschutz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit so miteinander zu kombinieren, dass wir ein denkmalgeschütztes Gebäude in eines der modernsten und nachhaltigsten Bankgebäude Europas verwandeln", sagt Peter Weidenhöfer, Vorstand HVB Immobilien AG. Trotz komplett neuer multifunktionaler Fassade bleibt die bisherige Optik des seit 2006 unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes erhalten. Der sanierte HVB-Tower entspricht allen Kriterien einer LEED-Zertifizierung. Diese umfasst neben dem Einhalten hoher energetischer Standards zum Beispiel auch die Verwendung schadstofffreier Materialien, die einen hohen Recyclinganteil aufweisen und nach Möglichkeit aus der Region kommen.

Angepasst an sich verändernde Arbeitswelten, die immer mobiler, digitaler und verstärkt auf Teamarbeit ausgerichtet sind, wird im HVB-Tower „Smart Working“ verwirklicht. Das mobile Bürokonzept erlaubt eine flexible Aufteilung der Flächen und trägt damit auch in Zukunft den Anforderungen an eine moderne Raumgestaltung und Kommunikationstechnik Rechnung. Es fördert die Kreativität des Einzelnen, die Bildung von Teams und die Entstehung von dynamischen Netzwerken. Die Mitarbeiter wählen selbst einen, jeweils zu ihrer Tätigkeit passenden Arbeitsplatz aus: sei es für kommunikative Projektarbeit mit mehreren Kollegen, konzentrierte Einzelarbeit oder den Austausch von Ideen in Besprechungsbereichen. Separate Büros stehen zusätzlich für Telefonate und Videokonferenzen zur Verfügung. 


Das neu gestaltete Foyer erstreckt sich über zwei Etagen als ein in unterschiedlichen Neigungen aufgefalteter Raum. Diese vielschichtige, an einen Kristall erinnernde Skulptur lenkt den Blick nach oben zum gläsernen Dreiecksdach, wo sich der 114 Meter hohe HVB-Tower als prägende Silhouette Münchens abhebt. „Ein denkmalgeschütztes Gebäude komplett zu sanieren, ohne dass sich das äußere Erscheinungsbild ändert, und mit der neuesten, energieeffizienten Technologie und neuem Raumkonzept auszustatten, war eine architektonische Herausforderung“, kommentiert der Architekt Gunter Henn.

 Daten und Fakten – Modernisierung HVB-Tower:

Bauzeit Modernisierung 2013-2015 Tower mit südlichem Flachbau und Eingangsbauwerk 2016-2019 nördlicher Flachbau
Fertigstellung Tower-Fassade ca. 2.500 Fassadenelemente ausgetauscht ca. 6.000 Aluminiumpaneele gereinigt und wieder eingesetzt
Gebäudehöhe 114 m - erstes Gebäude in München mit einer Höhe von über 100 Meter; 25 Nutzgeschosse; seit 2006 unter Denkmalschutz
Mitarbeiter HVB-Tower: 1.400 Mitarbeiter Gesamter Standort Arabellapark: 3.800 Mitarbeiter
Zertifizierung HVB-Tower wird als Green Building nach LEED zertifiziert
Baujahr 1975-81
Architekt Ursprungsbau, 1981 Walther und Bea Betz Architekten, München
Architekt Modernisierung HENN, München
Gesamtinvestition

rund 250 Millionen Euro

Weitere Informationen:
https://press.hypovereinsbank.de/cms/german/press/index.html