Die Wettbewerbsfähigkeit des Baumwollsektors

nach Quelle: www.textile-network.net, "Wie kann Baumwolle mit Chemiefasern konkurrieren?", 11. November 2016

Im Interview mit dem Bremen Cotton Report sprach José Sette, geschäftsführender Direktor des International Cotton Advisory Committee (ICAC), über die Konkurrenzfähigkeit von Baumwolle im Vergleich zu Chemiefasern. Ein bedeutender Hemmfaktor der Wettbewerbsfähigkeit von Baumwolle ist die Aufhäufung von Lagerbeständen. Daneben sind auch der zunehmende Unterschied zwischen Baumwoll- und Polyesterpreisen und der anteilige Rückgang am globalen Textilfaserverbrauch maßgeblich. Durch die gestiegene Preisvolatilität hat sich eine Unsicherheit in der gesamten Baumwollwertschöpfungskette ausgebreitet. Die Konkurrenz durch Chemiefasern hat sich durch die in letzten Jahren immer beliebteren „Athleisure“-Produkte zunehmend verstärkt. Zudem  hat der Einsatz neuer Technologien bei der Herstellung der künstlichen Fasern zu vielseitigeren und robusteren Materialien geführt, die günstigere Kosten mit einer natürlicheren Optik vereinen. Um dem entgegenzuwirken müssen die Baumwollpreise wettbewerbsfähig bleiben. Hierfür sind Langfristige Investitionen in Beratungsleistungen und landwirtschaftliche Forschung ein Teil der Lösung. Des Weiteren muss Baumwolle seinen positiven Einfluss auf die Welt der Öffentlichkeit aufzeigen.    

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