Bundesentwicklungsminister Gerd Müller verteidigt Textilbündnis

nach Quelle: www.domradio.de, ""Jeder trägt Verantwortung auf der Haut"", 30. Dezember 2017

Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister, sieht seine Initiative für faire Kleidung auf einem guten Weg. Das Bündnis habe mittlerweile über 200 Mitglieder, was einen großen Erfolg darstellt. Demnach werden mehr als die Hälfte des Umsatzes des Textil- und Bekleidungseinzelhandels in Deutschland im Bündnis abgebildet. Müller ist der Ansicht, durch das Bündnis habe ein Umdenken innerhalb der Branche stattgefunden. Kritiker sehen dennoch eine Weichspülung der Standards und fehlende Verpflichtungen. Müller ist überzeugt, dass eine verbindliche und selbstverpflichtende Arbeit im Textilbündnis neben einer gesetzlichen Regelung einen schnelleren Fortschritt schaffen kann. Die Unternehmen müssen bis Ende Januar 2017 realistische Ziele definieren, wo sie in einem Jahr stehen wollen. Werden die Ziele verfehlt, drohen auch Sanktionen. Zudem will der Minister einen grünen Knopf für Kleidung etablieren, die ohne Ausbeutung hergestellt wurde. 

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