Förderprogramme für Energieeffizienz geöffnet

Stadtwerke dürfen in Zukunft auch bei geförderten Energieeffizienzprojekten beraten. Damit sind kommunale und private Unternehmen bei der Förderung gleichberechtigt
nach Quelle: E&M PowerNews, 08. November 2017


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Konkret geht es um die Förderprogramme „Energieberatung im Mittelstand“ und die sogenannte „Vor-Ort-Beratung“. Für diese sind jetzt auch Energieberater kommunaler Unternehmen zugelassen. Die bisherigen Qualifikations-Anforderungen an die Teilnahme am Programm und an die Berater bleiben bestehen.

Die Berater müssen außerdem beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eine Anerkennung positiv abgeschlossen haben. Die kommunalen Energieversorger müssen außerdem ihre wirtschaftliche Neutralität in einer Eigenerklärung dokumentieren.
 
Die Änderungen bei den Förderprogrammen wurden am 7. November vom Bundeswirtschaftsministerium bekannt gegeben. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hatte sich schon länger für eine wettbewerbliche Gleichbehandlung privater und kommunaler Unternehmen im Markt für Energiedienstleistungen eingesetzt.
 
VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche begrüßt deswegen die Entscheidung: „Stadtwerke verfügen über weitreichende Kompetenzen in der Energieberatung. Für ihre Kunden sind sie hoch qualifizierte Ansprechpartner, wenn es darum geht, Energieeffizienzpotenziale zu heben." Daher sei es richtig, dass sie sich zukünftig noch stärker in diesem Bereich einbringen können. Der Ausschluss von den Förderprogrammen sei ein klarer Wettbewerbsnachteil gewesen.

Autor: Armin Müller