Energiesystemanalyse Bayern

Ein Wegweiser für den Aufbruch nach neuen Ufern

Cluster-Projekt mit starker Einbindung der Industrie - Enge Kooperation mit Bayerischer Energieagentur

 

Erzeugung erneuerbar                                     Speicherung         Verteilung

     Erzeugung fossil                                           Erzeugung nuklear

Bildnachweise: iStock©NielsQuistPetersen, haitaucher39@Fotolia, eon, deepblue4you@iStock, infra Fürth, Areva, Allgäuer Überlandwerk

Die Energiewende ist mit Chancen, aber auch mit beträchtlichen Risiken verbunden. Energiesystemanalysen können zum besseren Verständnis des Zusammenwirkens einzelner technologischer Bausteine, deren Kosten sowie zu den Auswirkungen auf die Umwelt und damit zum Gelingen der Energiewende beitragen.

In Energiesystem-Gesamtbetrachtungen werden verschiedene Handlungsoptionen (Szenarien), deren voraussichtliche Vor- und Nachteile sowie deren Umsetzungschancen abgeschätzt. Der Cluster Energietechnik hat sich dieses Themas intensiv angenommen. Zur Beschreibung der Wechselwirkung von Technologien zur Erzeugung, Verteilung sowie Speicherung von elektrischem Strom zur Deckung des Bedarfs in Bayern unter den Randbedingungen des Energieumstiegs wird ein neues Modell entwickelt. Die Arbeiten zu den drei Teilmodellen – eines Simulations-, eines Optimierungs- und eines Netzmodells – wird an den Lehrstühlen Rechnernetze und Kommunikationssysteme, Wirtschaftsmathematik und elektrische Energiesysteme an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt. Sie können auf Arbeiten zu intelligenten Energiesystemen aufbauen – ein „Warmstart“ war möglich.

Ohne öffentliche Fördermittel zu beantragen, wurde die Finanzierung über eine erste Phase von zwei Jahren durch ein Partnermodell sichergestellt. Die Partner können der Auflistung unten entnommen werden. Sie bringen sich auch sehr aktiv mit fachlichen Beiträgen ein, stellen Datenmaterial zur Verfügung und begleiten die Modellinhalte. Transparenz ist das oberste Gebot.

Arbeitsbeginn war im März 2012. Seit November 2012 steht ein lauffähiges Simulationsmodell zur Verfügung. Erste Ergebnisse können hier entnommen werden.

Foto: Partnertreff am 4. März 2013 bei Bayern Innovativ in Nürnberg

Partner: Unterstützt werden die Arbeiten finanziell und fachlich von der Bayerischen Energieagentur ENERGIE INNOVATIV (Politik), der Allgäuer Überlandwerk GmbH, der Areva NP GmbH, der BayWa (RENERCO AG), der E.ON AG, der infra-Fürth Gmbh, der Kraftanlagen München GmbH, von OMV Power International, der OSTWIND Verwaltungsgesellschaft mbH, der Siemens AG, der SWU Energie GmbH, von der TenneT TSO GmbH, der Thüga AG, der Verbund AG (alle Wirtschaft) sowie von Energie&Management (Presse).